Sirenenalarm in den frühen Morgenstunden: Am Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hollenstein/Ybbs um kurz nach Uhr zu einem Brand gerufen. Es hieß, die Scheune neben dem Wald würde brennen. Schon in der Nacht auf Dienstag hatte es in Hollenstein gebrannt: zwei Hallen fielen den Flammen komplett zum Opfer ("Heute" berichtete).
Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, stand die betroffene Hütte bereits in Vollbrand. Sofort wurde ein massiver Löschangriff von zwei Seiten gestartet. Das wichtigste Ziel: Ein angrenzendes Wohnhaus und der nahe Wald mussten vor den Flammen geschützt werden.
Das gelang den Feuerwehren durch rasches und koordiniertes Vorgehen. Auch Atemschutzträger kamen zum Einsatz, die Drehleiter der Feuerwehr Waidhofen/Ybbs stand bereit.
Hilfreich war ausgerechnet das schlechte Wetter: In der Nacht hatte es geregnet. Dadurch waren Bäume, Sträucher und Pflanzen rund um die brennende Hütte nicht völlig ausgetrocknet. Das dürfte eine Ausbreitung der Flammen deutlich erschwert haben.
Nach rund zwei Stunden konnten die eingesetzten Kräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hollenstein/Ybbs blieb noch für eine Brandwache vor Ort.
Verletzt wurde niemand – am Ende blieb es beim Sachschaden. Neben Hollenstein rückten auch die Feuerwehren Opponitz, Ybbsitz, St. Georgen/Reith sowie Waidhofen/Ybbs-Stadt aus. Insgesamt standen mehr als 70 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.