Europatag am 9. Mai

Mikl-Leitner lobt EU-Pläne gegen Billigwaren

Ab Juli sollen Billig-Packerln aus Drittstaaten teurer werden. Die Volkspartei in NÖ sieht darin eine Entlastung für Handel und Betriebe.
Victoria Carina  Frühwirth
09.05.2026, 09:09
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Rund um den Europatag am 9. Mai stellt die Volkspartei Niederösterreich die Zukunft der EU in den Mittelpunkt. Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) ist klar: Europa müsse den Menschen das Leben leichter machen – und nicht komplizierter.

Selbe Ladekabel für mehr Geräte

Als Beispiel nennt die Volkspartei einheitliche USB-C-Ladeanschlüsse. Was bei Smartphones und kleinen Elektrogeräten bereits gilt, soll künftig auch für Laptops kommen. Für Konsumenten bedeutet das: weniger Kabel-Chaos, weniger Kosten und auch weniger Elektroschrott.

Mikl-Leitner sieht darin den richtigen Weg: "Europa braucht mehr solcher Initiativen mit Hausverstand – Lösungen, die entlasten, statt zu belasten." Genau diesen Zugang brauche es auch bei Verwaltung und Bürokratie. In Niederösterreich habe man bereits jedes sechste Landesgesetz entrümpelt, so die Landeshauptfrau.

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3 Euro Abgabe für Billigwaren aus EU-Ausland

"Unser Anspruch ist klar: weniger Bürokratie, weniger Hürden und weniger unnötige Kosten im System – dafür mehr Tempo, mehr Effizienz und mehr Service für unsere Landsleute", sagt Mikl-Leitner.

LH Johanna Mikl-Leitner und VPNÖ-Europasprecher LAbg. Bernhard Heinreichsberger
VPNÖ

Auch bei Billigwaren aus Drittstaaten soll sich nun etwas ändern. Bisher waren Pakete von außerhalb der EU unter 150 Euro zollfrei. Ab 1. Juli 2026 soll dafür eine pauschale Abgabe von drei Euro pro Artikel fällig werden.

Allein 2024 sollen rund 4,6 Milliarden Kleinsendungen aus Drittstaaten betroffen gewesen sein. VP-Europasprecher Bernhard Heinreichsberger sieht darin einen wichtigen Schritt für faire Spielregeln. "Billigimporte ohne faire Spielregeln dürfen nicht weiter auf Kosten unserer Betriebe, des Handels und der Konsumenten gehen", so Heinreichsberger. Gerade ein kleines Land wie Österreich profitiere davon, wenn die EU geschlossen auftrete.

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