Platzverbot bei Hofburg

Hunderte Polizisten bei Demos rund um Akademikerball

Die Wiener City wird ab Freitagnachmittag zur No-Go-Area: Rund um den Akademikerball ist mit Krawall und Demos zu rechnen.
Wien Heute
19.02.2026, 11:35
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Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Akademikerball auch heuer wieder von Protesten und Verkehrsbehinderungen begleitet. Der Ball findet morgen, Freitagabend, in der Wiener Hofburg statt. Bereits ab dem Nachmittag sind zwei Demonstrationen angekündigt – die Polizei ist mit mehreren hundert Beamten im Einsatz.

Ab etwa 16.00 Uhr ist in der Innenstadt mit Umleitungen und Verzögerungen zu rechnen. Auch Öffi-Fahrgäste müssen mit Einschränkungen rechnen. Die Verkehrsinformation empfiehlt, den Bereich großräumig zu umfahren.

Platzverbot am Heldenplatz

Rund um den Veranstaltungsort wird erneut ein Platzverbot verhängt. Dieses tritt laut Polizei ab 17.00 Uhr in Kraft und betrifft vor allem den Bereich des Heldenplatzes.

Der Zutritt zur Hofburg wird zudem von Sicherheitskontrollen abhängig gemacht. Besucher müssen damit rechnen, dass Kleidung und mitgeführte Behältnisse durchsucht werden.

Zwei Protestmärsche angekündigt

Am späteren Nachmittag sind zwei Demonstrationen geplant. Die Plattform "Offensive gegen Rechts" ruft erneut zu einem Protestzug auf. "Auf die Straße gegen Burschis & Faschos" lautet das Motto. Die Demo startet um 17.00 Uhr vor der Hauptuni Wien und zieht anschließend durch die Innenstadt. Angemeldet wurden rund 1.000 Teilnehmer.

Eine zweite Kundgebung namens "Budenbummel" beginnt gegen 17.45 Uhr am Urban-Loritz-Platz. Der Marsch führt durch Neubau und Josefstadt bis zum Grete-Rehor-Park am Schmerlingplatz. Hier werden laut Polizei rund 200 Teilnehmer erwartet.

Hunderte Polizisten im Einsatz

Die Polizei will Ballbesucher und Demonstranten strikt voneinander trennen. Ziel des Großeinsatzes und der Platzsperre ist es, ein Zusammentreffen zu verhindern. Unterstützung kommt auch aus den Bundesländern.

Proteste seit Jahren

Der Akademikerball gilt als Nachfolger des WKR-Balls und sorgt seit vielen Jahren für Demonstrationen, vor allem aus dem linken Spektrum. In den vergangenen Jahren verliefen die Proteste allerdings deutlich ruhiger – im Vorjahr laut Exekutive "ohne nennenswerte Zwischenfälle".

In der Hofburg werden unter anderem Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) sowie Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp erwartet.

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