Massiver Stellenabbau

Hunderttausende Euro! Ansturm auf BMW-Abfindungen

BMW will tausende Jobs abbauen und lockt Mitarbeiter mit hohen Abfindungen. Doch das Online-Portal wurde nach wenigen Tagen wieder geschlossen.
16.10.2026, 06:52
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BMW will tausende Stellen abbauen und bietet Mitarbeitern dafür hohe Abfindungen an. Das Interesse war offenbar so groß, dass der Autobauer sein Online-Portal nach wenigen Tagen wieder schließen musste.

Hunderttausende Euro für einen freiwilligen Abschied vom Arbeitgeber: Für manche langjährige BMW-Beschäftigte könnte der geplante Stellenabbau mit einer hohen Abfindung verbunden sein. Entsprechend groß war offenbar das Interesse an einem neuen Angebot des deutschen Autobauers.

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Erst vor wenigen Tagen hatte BMW ein Online-Programm gestartet, über das sich Beschäftigte ihre persönlichen Abfindungskonditionen anzeigen lassen konnten. Doch schon kurz darauf war wieder Schluss.

Portal wegen Ansturms überlastet

Wie Mitarbeiter dem Bayerischen Rundfunk (BR) berichteten, musste das Angebot nach wenigen Tagen geschlossen werden. Der Grund dürfte die große Zahl an Anfragen gewesen sein, die zunächst bearbeitet werden müsse.

Schon unmittelbar nach dem Start soll es technische Probleme gegeben haben. Aus Unternehmenskreisen hieß es laut BR, dass die Plattform wegen Überlastung zeitweise nicht erreichbar gewesen sei.

BMW selbst bestätigte das große Interesse der Belegschaft. Nach der Übermittlung der individuellen Abfindungskonditionen habe es eine hohe Nachfrage gegeben. Zu den berichteten technischen Problemen äußerte sich die Konzernzentrale demnach nicht offiziell.

Hunderttausende Euro für Mitarbeiter

Wie viel Geld Beschäftigte für einen freiwilligen Ausstieg erhalten könnten, hängt von mehreren Faktoren ab. Ausschlaggebend sind vor allem die Dauer der Betriebszugehörigkeit und das bisherige Einkommen.

Wer bereits viele Jahre für BMW arbeitet, älter ist und ein entsprechend hohes Gehalt bezieht, könnte besonders hohe Summen erhalten. Laut dem Bericht sollen einzelnen Mitarbeitern sogar Abfindungen von mehreren Hunderttausend Euro angeboten worden sein.

Milliarde-Einsparung geplant

Mit dem Programm will der Münchner Autobauer seine Personalkosten langfristig reduzieren. Dafür nimmt BMW zunächst selbst hohe Ausgaben in Kauf.

Nach Informationen des BR dürfte das Abfindungsprogramm einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Ab dem Jahr 2028 erwartet der Vorstand im Gegenzug jährliche Einsparungen von einer Milliarde Euro.

Absatz in China belastet BMW

Hinter dem Sparkurs steht auch die schwierige Lage auf dem internationalen Automarkt. Besonders in China, einem wichtigen Absatzmarkt für deutsche Hersteller, ist die Situation angespannt. Dort kämpfen die Autobauer mit einem schrumpfenden Markt und einem harten Preiskampf.

red, 16.10.2026, 06:52
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