Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer – und offenbar ist bei vielen Menschen derzeit der Bedarf an Tee, Suppe und Nasenspray enorm.
Eine Auswertung von foodora Österreich zeigt, welche Produkte im September deutlich häufiger bestellt wurden als noch im August.
"Wenn man krank ist, möchte man sich vor allem eines ersparen: noch einmal das Haus verlassen zu müssen. Genau hier möchten wir unseren Kund:innen den Alltag erleichtern", sagt Dragan Milovanovic, Managing Director von foodora Österreich.
Am stärksten war der Zuwachs im Bereich "Pharmacy & Healthcare". Dort stieg die Zahl der Bestellungen im September gegenüber dem Vormonat um 37,2 Prozent. Husten- und Halssirupe wurden sogar um 117,8 Prozent häufiger geordert und damit mehr als doppelt so oft wie im August. Auch Nasensprays und Nasentropfen verzeichneten ein kräftiges Plus von 54,6 Prozent.
Die Nachfrage nach Schmerz- und Fiebermitteln erhöhte sich um 41,8 Prozent. Vitamin-C-Produkte wurden um 39,1 Prozent häufiger bestellt.
Viele Menschen bestellten nicht nur ein einzelnes Produkt für die Erkältungszeit. Auch typische Kombinationen tauchten im September öfter in den Warenkörben auf. Besonders oft griffen Kunden gleichzeitig zu Ingwer sowie Husten- oder Halspastillen. Diese Kombination wurde dreimal so häufig bestellt wie im Monat davor.
Auch bei warmen Mahlzeiten zeigte sich ein deutlicher Trend: Frittaten- und Hühnersuppe wurden doppelt so häufig gemeinsam geordert.
Nicht nur bei Gesundheitsprodukten, sondern auch bei Restaurantbestellungen machte sich der Herbst bemerkbar. Insgesamt wurden im September 21,4 Prozent mehr Suppen bestellt als im August. Klare Rindsuppe mit Frittaten wurde im September um 89,1 Prozent häufiger bestellt und damit beinahe doppelt so oft wie im August.
Besonders deutlich wechselte die Nachfrage auch beim Tee. Die gesamte Kategorie verzeichnete innerhalb eines Monats ein Plus von 52,1 Prozent.
Bei Zitrusfrüchten zeigte sich dagegen kein vergleichbarer Herbst-Effekt. Deren Bestellungen gingen insgesamt um 5,9 Prozent zurück, obwohl einzelne Produkte mit Zitrone häufiger gekauft wurden.
Die Zahlen zeigen vor allem, wie rasch sich Bestellgewohnheiten mit der Jahreszeit ändern. Sobald es draußen kühler wird, landen warme Suppen, Tee und typische Gesundheitsprodukte deutlich öfter im Warenkorb. Ob dieser Trend im weiteren Verlauf der Erkältungs- und Grippesaison anhält, bleibt abzuwarten.