Nase dicht, Nacht gelaufen

Krank und schlaflos? Diese 5 Tricks musst du kennen

Krank, hundemüde und trotzdem hellwach? Mit diesen fünf einfachen Tricks kommst du nachts endlich besser zur Ruhe.
12.10.2026, 18:05
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Nase ist zu, der Hals kratzt und der Husten hält dich wach: Gerade wenn der Körper dringend Ruhe braucht, wird die Nacht zur Geduldsprobe. Mit fünf einfachen Tipps kannst du dir das Einschlafen erleichtern.

1. Eine warme Dusche vor dem Schlafengehen

Bevor du ins Bett schlüpfst, kann eine angenehm warme Dusche wahre Wunder für dein Wohlbefinden bewirken. Der Wasserdampf befeuchtet die Atemwege und kann festsitzenden Schleim vorübergehend lösen. Auch die Wärme selbst wirkt entspannend. Verspannte Muskeln kommen zur Ruhe und der Übergang in den Schlaf fällt möglicherweise leichter. Wichtig: Nicht zu heiß duschen, vor allem wenn du Fieber hast oder dir schwindelig ist. Dann ist Schonung die bessere Wahl.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

2. Mit einem zusätzlichen Polster schlafen

Kaum liegt der Kopf flach auf der Matratze, fühlt sich die Nase noch verstopfter an? Das ist keine Einbildung. Im Liegen kann die Nasenschleimhaut stärker anschwellen, außerdem läuft Sekret leichter in den Rachen und reizt zum Husten. Versuche deshalb, deinen Oberkörper etwas höher zu lagern. Ein zusätzlicher Polster oder ein leicht erhöhtes Kopfteil kann das Atmen erleichtern und nächtlichen Hustenreiz reduzieren.

3. Auf das richtige Raumklima achten

Trockene Heizungsluft kann gereizte Schleimhäute zusätzlich belasten. Ein angenehm temperiertes Schlafzimmer und ausreichend Luftfeuchtigkeit können deshalb helfen. Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent. Ist die Luft tatsächlich zu trocken, kann ein sauber gehaltener Luftbefeuchter sinnvoll sein.

Übertreiben solltest du es allerdings nicht: Zu feuchte Räume begünstigen Schimmel. Auch kurzes Stoßlüften vor dem Zubettgehen kann für ein angenehmeres Schlafklima sorgen.

4. Kaffee & Alkohol weglassen

Ein Glas Wein zum Einschlafen oder noch schnell ein Kaffee gegen die Müdigkeit? Gerade während einer Erkrankung ist beides keine besonders gute Idee. Koffein kann dich länger wach halten, als dir lieb ist. Alkohol macht zwar zunächst schläfrig, stört aber häufig die Schlafqualität und kann nächtliches Aufwachen begünstigen. Greif am Abend lieber zu einem koffeinfreien Getränk und gönn deinem Körper die Ruhe, die er braucht.

5. Genug trinken

Wenn die Nase läuft und der Hals schmerzt, ist regelmäßiges Trinken besonders wichtig. Ausreichend Flüssigkeit unterstützt die normale Funktion der Schleimhäute und kann zähen Schleim leichter lösbar machen. Wasser oder warmer Kräutertee sind dafür gut geeignet. Ein warmes Getränk kann außerdem einen gereizten Hals beruhigen.

Verteile die Flüssigkeit möglichst über den Tag. Wer erst unmittelbar vor dem Schlafengehen große Mengen trinkt, muss womöglich mitten in der Nacht zur Toilette.

Wann du besser ärztlichen Rat suchst

Nicht jede Erkältungsnacht lässt sich mit Hausmitteln retten. Bei Atemnot, Brustschmerzen, deutlicher Verschlechterung oder anhaltend hohem Fieber solltest du medizinische Hilfe suchen.

red, 12.10.2026, 18:05
Mehr zum Thema
Weitere Storys