Das Museum, welches auf der Mariahilfer Straße liegt, ist kein gewöhnliches Museum. Es lädt zum Anfassen, Hineinspringen und Ausprobieren ein. Wien ist einer der sechs Ikono-Standorte, die diese immersiven Erfahrungen anbietet.
Co-Gründer und CEO von Ikono, Fernando Pastor, erklärt, warum es ihm wichtig war auch in der österreichischen Hauptstadt eine Location zu eröffnen: "Dort gibt es viele junge Menschen, internationale Touristen und eine sehr gute Kultur".
Ikono ist eine immersive Reise durch eklektische Welten, die Kunst, Spiel und das Unerwartete miteinander verbinden. Jeder Raum von Ikono lädt zur Selbstentdeckung ein und zum gemeinsamen Erleben, festgehalten wird dieses Erlebte oft mit dem Smartphone.
Pastor vergleicht das Fotografieren im Museum mit dem Ablichten von Sehenswürdigkeiten: "Für uns ist es mehr die Erfahrung, die wir anbieten und wie man diesen Moment genießt. Aber natürlich machen die Besucher Fotos von den Erinnerungen. Wenn man nach Paris geht, zum Eiffelturm, geht man nicht um Fotos zu machen. Man geht, um den Eiffelturm zu sehen. Aber jeder fotografiert trotzdem".
"Du gehst in den Raum, du hast eine wunderbare Erfahrung, du genießt den Moment, aber du willst diesen Moment auch mit deinen Freunden oder Social Media teilen".
Die Idee ist dem Gründer David Troya während seines Japan-Besuches gekommen. Er wollte in die Umgebung eintauchen und sie für alle zugänglich machen: "Das war die Inspiration. Er versuchte, wunderschöne Umgebungen in den Stadtzentren der größten Städte in Europa zu schaffen", so Pastor.
"Es ist ein Ort, an dem man wirklich genießen kann und im Moment präsent ist. So, wie du es als Kind gemacht hast. Normalerweise sind sie glücklicher als wir", lacht er, "das ist unser Hauptziel".
Diese Freude wollen sie noch erweitern: "Im Moment wachsen wir sehr. Wir haben schon sechs Städte. Aber wir suchen immer neue Orte. Wir lernen sehr viel mit diesen neuen Eröffnungen. Jetzt verstehen wir besser, was unsere Kunden wollen", erklärt Pastor.