In einem Wiener Bezirk wurde inzwischen mehr als die Hälfte der Bevölkerung im Ausland geboren, das zeigt die neue Bundesländer-Statistik des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF). In Rudolfsheim-Fünfhaus liegt der Anteil bei 50,7 Prozent.
Knapp dahinter folgt die Brigittenau mit 50,2 Prozent. Auch in Favoriten (49,3 Prozent) und Margareten (48,8 Prozent) wurde fast jeder zweite Bewohner außerhalb Österreichs geboren.
Ganz anders sieht es in Hietzing aus. Im 13. Bezirk liegt der Anteil bei 30,4 Prozent und ist damit wienweit am niedrigsten. Es folgen Liesing mit 31,2 Prozent und die Donaustadt mit 35,1 Prozent.
Insgesamt lebten am 1. Jänner 2026 rund 841.900 im Ausland geborene Menschen in Wien. Das entspricht 41,3 Prozent der Bevölkerung. Zehn Jahre zuvor waren es noch 34,5 Prozent.
Die größte Gruppe bilden Menschen mit Geburtsort Serbien (rund 86.900), gefolgt von der Türkei (67.700) und Deutschland (66.300). Die Statistik berücksichtigt auch Personen, die bereits die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.