Neue Immo-Zahlen

In diesen Wiener Bezirken stürzen Wohnungspreise

Wiens Wohnungen wurden im Schnitt teurer. Doch in mehreren Bezirken sind die Kaufpreise kräftig eingebrochen.
Österreich Heute
07.10.2026, 08:41
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Der Wiener Immobilien-Markt gerät stark in Bewegung. Wie gewohnt steigen die Preise in einigen Grätzln und Bezirken, andere aber sacken stark ab.

Das zeigt der neue REMAX-ImmoSpiegel für das erste Halbjahr 2026. Insgesamt wurden in Wien 7.043 Eigentumswohnungen verkauft. Das sind um 16,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der typische Kaufpreis stieg dabei um vergleichsweise moderate 2,3 Prozent auf 318.967 Euro.

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Wieden mit größtem Preissturz

Besonders deutlich ging es auf der Wieden bergab. Im ersten Halbjahr 2025 kostete eine Wohnung im vierten Bezirk im Schnitt noch 498.983 Euro. Heuer waren es nur noch 398.754 Euro. Das entspricht einem Minus von 20,1 Prozent.

Damit rutschte die Wieden im Preisranking vom zweiten auf den achten Platz ab. Unter die Marke von 400.000 Euro war der typische Wohnungspreis dort zuletzt im ersten Halbjahr 2019 gefallen.

Auch in Ottakring gingen die Preise kräftig zurück. Eine Wohnung kostete dort im Schnitt 220.939 Euro und damit um 16,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Auch Favoriten wird günstiger

Deutlich günstiger wurde der Wohnungskauf auch in der Leopoldstadt. Dort sank der typische Preis um 6,2 Prozent auf 377.822 Euro. In Favoriten ging es um 5,7 Prozent auf 225.123 Euro nach unten.

Weitere Rückgänge gab es unter anderem in Mariahilf. Dort sank der durchschnittliche Kaufpreis um 3,3 Prozent auf 353.072 Euro. Im siebenten Bezirk ging es leicht um 1,5 Prozent auf 383.504 Euro zurück.

Auch in den Nobelbezirken gab es teilweise Entspannung. In Döbling fiel der typische Wohnungspreis um 7,9 Prozent auf 448.583 Euro. In der Inneren Stadt ging es um 9,5 Prozent nach unten. Billig ist Wohnen dort deshalb freilich noch lange nicht: Im Schnitt kostete eine Wohnung weiterhin rund 1,20 Millionen Euro.

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Hier schießen die Preise nach oben

Ganz anders sieht es in anderen Bezirken aus. Den stärksten Preisanstieg verzeichnete Margareten. Dort verteuerten sich Wohnungen um satte 19,5 Prozent auf durchschnittlich 310.166 Euro.

In Floridsdorf ging es um 16,7 Prozent auf 318.972 Euro hinauf. Währing verzeichnete ein Plus von 16,5 Prozent auf 431.168 Euro, in der Brigittenau stiegen die Preise um 14,3 Prozent auf 252.885 Euro.

Neue Rekordpreise wurden laut Auswertung in Floridsdorf, Margareten, Simmering, Landstraße und Hernals erreicht.

Wien bleibt beim Quadratmeter teuer

Interessant: Obwohl der durchschnittliche Gesamtpreis einer Wiener Wohnung gestiegen ist, wurde der Quadratmeter sogar günstiger. Der typische Quadratmeterpreis sank um 2,2 Prozent auf 5.344 Euro.

Wien bleibt damit trotzdem das teuerste Bundesland Österreichs, wenn man den Preis pro Quadratmeter betrachtet.

red,07.10.2026, 08:41