In der Debatte um die geplante Novelle des Integrationsgesetzes meldet sich nun auch Niederösterreichs FPÖ-Asyllandesrat Martin Antauer zu Wort. Er spricht sich entschieden gegen Integrationsmaßnahmen für Asylwerber aus und warnt vor falschen Anreizen.
"Jegliche Integrationsangebote für Asylwerber sind eine völlig falsche Botschaft und haben eine fatale Signalwirkung in Richtung illegaler Migration", stellt Antauer klar.
Der FPÖ-Politiker übt dabei auch scharfe Kritik an der Europäischen Union sowie an den ÖVP-Politikern Claudia Bauer und Magnus Brunner. Aus seiner Sicht würden diese in der Asyl- und Integrationspolitik erneut über das Ziel hinausschießen.
"Illegale Migration darf keinesfalls, auch nicht durch niederschwellige Integrationsangebote, belohnt werden", betont Antauer.
Für den niederösterreichischen Landesrat steht fest, dass Asyl keinen dauerhaften Aufenthalt bedeuten soll. "Asyl ist und bleibt Schutz auf Zeit. Und danach muss der Migrant unser Land wieder Richtung Heimat verlassen", so Antauer abschließend.
Mit seiner Forderung nach einem Verzicht auf Integrationsangebote für Asylwerber positioniert sich Antauer klar gegen die geplanten Änderungen. Welche konkreten Bestimmungen der Novelle er ablehnt, geht aus seiner Stellungnahme nicht hervor.