US-Blockade wirkt

Iran in Geldnot: Milizen zahlen Kämpfer nicht

Die amerikanische Marineblockade hat Iran 25 Milliarden Dollar an Öleinnahmen gekostet. Nun müssen Milizen ihre eigenen Kämpfer kurzhalten.
18.10.2026, 09:10
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Die USA setzen den Iran mit ihrer Marineblockade massiv unter wirtschaftlichen Druck – und das zeigt offenbar Wirkung.

Admiral Brad Cooper, Chef des US Central Command (CENTCOM), erklärte in einer Videobotschaft, dass die Blockade Teheran geschätzte 25 Milliarden Dollar an entgangenen Öleinnahmen gekostet hat.

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Zusätzlich haben CENTCOM und das US-Finanzministerium in den vergangenen Wochen iranische Kryptowährungswerte im Wert von 350 Millionen Dollar eingefroren.

Vom Iran unterstützte Milizen wie die Hisbollah, Hamas und Gruppen im Irak leiten nun Geld an die iranische Revolutionsgarde (IRGC) um, schreibt die Jerusalem Post. Der Grund: Teheran steht nach neun Monaten Krieg unter enormem finanziellen Druck.

Milizen kürzen Sold für eigene Kämpfer

Die Situation ist laut Cooper so ernst geworden, dass die vom Iran unterstützten Milizen angeblich die Zahlungen an ihre eigenen Kämpfer zurückhalten, damit die angeschlagene Revolutionsgarde ihre Truppen bezahlen kann.

Gleichzeitig verstärkt der Iran seine Aktivitäten in der Straße von Hormus. Angriffe auf Schiffe haben zuletzt zugenommen. Experten vermuten, dass Teheran damit die Ölpreise hochhalten will – auch, um Einfluss auf die kommenden US-Wahlen zu nehmen.

red, 18.10.2026, 09:10
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