Spektakuläre Simulation

Italiens Supervulkan erwacht! KI-Video zeigt Ausbruch

Nach ruhigen Wintermonaten bebt die Erde auf den Phlegräischen Feldern. Ein neues KI-Video zeigt nun ein mögliches Horror-Szenario.
Bernd Watzka
24.02.2026, 12:17
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der Supervulkan vor den Toren Neapels meldet sich zurück. Nach zwei Monaten "Winterruhe" wurden am 17. Februar zwei Erdbeben mit den Magnituden 2,8 und 2,5 registriert. Mehrere kleinere Erdstöße folgten. Bei den stärkeren Beben war laut lokalen Medien sogar ein lauter Knall zu hören.

Gefährlichster Vulkan Europas

Die Phlegräischen Felder gelten als einer der gefährlichsten Vulkane Europas. In den vergangenen Jahren hob sich der Boden um insgesamt 1,62 Meter. Immer wieder kam es zu Beben mit Magnituden bis 4,6. Zahlreiche Studien warnen seit Längerem vor der Möglichkeit einer neuen Eruption.

Video simuliert Eruption

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt die Lage rund um den Supervulkan derzeit durch ein KI-generiertes Video der Plattform Solfataranews. Es simuliert einen gewaltigen Ausbruch der Caldera - jenes Ereignis, das sich vor rund 39.000 Jahren ereignete und als kampanischer Ignimbrit in die Erdgeschichte einging.

Dächer stürzen ein, Innenräume verwüstet

In dem spektakulären Video steigen zunächst riesige Dampfwolken über dem Solfatara-Krater auf. Dann folgt eine glühende Explosion, die Asche meterhoch über Pozzuoli ablagert. Selbst die Piazza del Plebiscito in Neapel liegt verlassen unter einer grauen Decke. Dächer stürzen ein, Innenräume werden verwüstet dargestellt.

Klima über Jahre beeinflusst

Die Macher des KI-Videos erinnern daran, dass der historische Ausbruch einst weite Teile Italiens mit Asche bedeckte, Osteuropa erreichte und das Klima über Jahre beeinflusste. Der Unterschied zu damals: Heute leben über eine Million Menschen im Bereich der riesigen Caldera.

Bislang wird das KI-Video auf Facebook überwiegend positiv aufgenommen. Bereits mehr als 500 Nutzer lobten die Siumlation mit einem Daumen nach oben. Zahlreiche Nutzer loben die realistische Darstellung. Doch Experten mahnen zur Vorsicht: Simulation ist nicht Prognose.

Gewaltige Asche-Säule bis in Stratosphäre

Geologen betonen, dass sich das Magmasystem jederzeit verändern kann. Unter der Region sammeln sich Gase und Druck. Die Erdkruste sei dort vergleichsweise dünn und bereits mehrfach aufgebrochen und wieder erstarrt. Im schlimmsten Fall könnte eine gewaltige Eruptionssäule bis in die Stratosphäre aufsteigen.

Der Flugverkehr in Europa käme zum Erliegen, das Klima könnte sich vorübergehend abkühlen. Vor Ort würden Hitze, Gase und Asche ganze Stadtteile unbewohnbar machen.

{title && {title} } bw, {title && {title} } 24.02.2026, 12:17
Jetzt E-Paper lesen