"Geschichte auserzählt"

Janko hat ÖFB-Sorgen: "Sollten uns dem Ball zuwenden"

Marc Janko hat die Seiten gewechselt. Statt Tore zu schießen, begleitet er Österreichs Fußball-Nationalteam als WM-Reporter.
Martin Huber
17.06.2026, 04:10
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Marc Janko schoss 28 Tore für das Nationalteam. Jetzt reist der Ex-Goalgetter als ServusTV-Reporter mit Österreich zu jedem WM-Spiel. "Ich bleibe so lange hier, wie Österreich im Bewerb ist. Ich hoffe, das ist noch lange", sagt er "Heute".

"Geschichte ist aber irgendwann auserzählt"

"Frankreich und Spanien", nennt Janko als Turnier-Favoriten – trotz des Ausrutschers gegen Kap Verde. "Kommen wir weiter, sollten wir uns die Spanier ersparen. Sie sind technisch besser als wir, haben mehr Übersicht. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, wie das am Feld dann wehtun kann."

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Janko ist überzeugt, dass Ralf Rangnicks "Ja zu A" positiv für den heimischen Fußball ist. "Er hat mit seinem System den Fußball revolutioniert. Der zweite Ball wurde unter ihm zum Spielmacher. Mit der hohen Intensität war er ein Vorreiter. Diese Geschichte ist aber irgendwann auserzählt. Wir sollten uns in Zukunft dem Spiel mit dem Ball zuwenden."

"Rangnick traue ich das zu"

Janko weiter: "Rangnick traue ich das zu. Er will wirklich etwas bewegen in diesem Land. Er denkt groß und will hier etwas hinterlassen."

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Selbst spielt Janko nicht mehr Fußball, dafür viel Padel. "Es hat sich seit mir nichts geändert. Am Stürmer wird Druck abgeladen. Trifft er nicht, gibt es Raunzereien. Zuletzt war es aber ruhiger."

Mit Marko Arnautovic („Die Gegner fürchten ihn“), Michael Gregoritsch („Ein positiver Faktor im Team“) und Sasa Kalajdzic („Hat mich beeindruckt“) sei Österreich gut aufgestellt: "Kalajdzic hat viel mehr Facetten als ich zu meiner Zeit."

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