Inferno auf der S6

Jugendgruppe entkommt knapp aus brennendem Bus

Auf der S6 in der Steiermark sorgte ein brennender Reisebus für einen Großeinsatz. Zahlreiche Menschen mussten das Fahrzeug rasch verlassen.
Newsdesk Heute
18.06.2026, 20:00
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Schreckmoment auf der Semmering Schnellstraße (S6) in der Steiermark: Am Donnerstagnachmittag ist bei Langenwang im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ein Reisebus in Brand geraten. Das Feuer breitete sich im Fahrzeug aus und löste einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei aus. Trotz der dramatischen Situation gab es keine Verletzten. Der Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr auf der S6 in Fahrtrichtung Bruck an der Mur.

Nach ersten Erkenntnissen bemerkte der Lenker des ungarischen Reisebusses Probleme am Fahrzeug. Der Brand dürfte nach bisherigen Ermittlungen mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein technisches Gebrechen im hinteren Bereich des Busses ausgelöst worden sein. Dem Fahrer gelang es noch rechtzeitig, den Reisebus auf dem Pannenstreifen anzuhalten. Dadurch konnten alle Insassen das Fahrzeug verlassen, bevor sich die Situation weiter zuspitzte.

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Insgesamt befanden sich 33 Passagiere an Bord, darunter 27 Jugendliche. Gemeinsam mit dem Lenker brachten sie sich rechtzeitig in Sicherheit. Nach dem Verlassen des Busses wurden alle Beteiligten vorsorglich vom Österreichischen Roten Kreuz untersucht und betreut. Obwohl niemand verletzt wurde, standen die Einsatzkräfte den Reisenden zur Seite. Für viele der Jugendlichen dürfte der Brand ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein.

Jugendliche wurden betreut

Die Polizei organisierte anschließend den Weitertransport der Reisegruppe. Die Betroffenen wurden zum Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Langenwang gebracht, wo sie vorerst untergebracht und versorgt wurden. Die Freiwilligen Feuerwehren Langenwang und Krieglach rückten zur Brandbekämpfung aus. Das Feuer konzentrierte sich vor allem auf den hinteren Bereich des Reisebusses.

Den Einsatzkräften gelang es jedoch, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen. Für den Reisebus kam dennoch jede Hilfe zu spät. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Laut Polizei entstand Totalschaden. Der Brand hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Die S6 musste im Bereich der Einsatzstelle in Fahrtrichtung Bruck an der Mur ab 15.10 Uhr vollständig gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, um den Verkehr an der Brandstelle vorbeizuführen.

Stundenlange Sperre auf der S6

Erst um 17.45 Uhr konnte wieder ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Bis zur Bergung des ausgebrannten Reisebusses, die für die Abendstunden vorgesehen war, blieb weiterhin ein Fahrstreifen gesperrt.

Am Ende stand trotz des spektakulären Einsatzes eine erfreuliche Bilanz: Alle 34 Personen an Bord konnten den Bus rechtzeitig verlassen, niemand wurde verletzt. Für die Reisenden endete der Vorfall zwar mit einem gehörigen Schrecken, aber ohne gesundheitliche Folgen. Der Reisebus selbst wurde durch die Flammen vollständig zerstört.

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