Mitten in der Nacht schlug ein Unbekannter bei einem Juweliergeschäft in Kirchdorf an der Krems (OÖ) zu. Am 26. Oktober gegen 3 Uhr versuchte der Täter, die Schaufensterscheibe des Geschäfts einzuschlagen.
Vermutlich mit einem Nothammer hämmerte der Einbrecher mehrmals gegen die Scheibe. Das äußere Glas wurde dabei schwer beschädigt, die dahinterliegende Panzerverglasung hielt den Schlägen jedoch stand.
Ohne Beute ergriff der Unbekannte schließlich die Flucht. Dafür nutzte er einen schwarzen E-Scooter mit zwei auffälligen runden Rücklichtern.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, konnte den Flüchtigen zunächst nicht aufspüren. Aufnahmen einer Überwachungskamera lieferten wichtige Hinweise: Der Täter war schlank, vermutlich noch jugendlich und vollständig schwarz gekleidet. Er trug eine Sturmhaube mit dem Buchstaben "A", eine Kapuzenjacke, eine Hose sowie schwarze Schuhe mit weißen Sohlen.
Nach intensiven Ermittlungen gelang den Polizisten aus Kirchdorf und Kremsmünster schließlich der Durchbruch. Sie konnten einen 18-jährigen syrischen Staatsbürger aus dem Bezirk Kirchdorf als Tatverdächtigen ausforschen.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der junge Mann geständig. Obwohl er keine Beute machen konnte, richtete er bei dem Einbruchsversuch erheblichen Schaden an: Dieser liegt laut Polizei im fünfstelligen Euro-Bereich. Der 18-Jährige wird nun bei der Staatsanwaltschaft Steyr angezeigt.