Runter vom Gas!

Kampf gegen Raser – Geheimradar blitzt jetzt hier 3-mal

Gleich drei neue Standorte: Die mobilen Radargeräte in Ried im Innkreis wurden wieder neu positioniert. "Heute" weiß, wo sie sich jetzt verstecken.
Oberösterreich Heute
01.04.2026, 03:00
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Keine großen Kästen: Die Blitzer in der Bezirkshauptstadt (rund 13.000 Einwohner) schlagen meist heimlich, still und leise zu. Denn die moderne Technik ist in Autos versteckt, die unscheinbar am Straßenrand parken.

Wie viele andere Städte und Gemeinden setzt Ried auf diese Methode, um Raser in die Schranken zu weisen. Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP) zog schon vor längerem eine erfreuliche Zwischenbilanz: "Diese Radargeräte sorgen für mehr Verkehrssicherheit."

Kritiker sprechen von reiner Abzocke, um das Gemeindebudget aufzubessern. Dem kontert die Politik mit Transparenz: Die aktuellen Positionen werden regelmäßig auf der offiziellen Website veröffentlicht. Die Infos landen im Monatsrhythmus im Internet.

Im März parkten die Tempomesser in der Goethestraße, der Josef-Kränzl-Straße und der Südtiroler Straße. Mit April sind sie in die Ufergasse, den Hans-Winter-Weg und die Friedrich-Thurner-Straße übersiedelt.

Neue Lärmblitzer im Einsatz

Auch Lärm ist eine bittere Folge von zu hoher Geschwindigkeit. In Salzburg sind seit August 2025 Geräte im Einsatz, die den durch technisch manipulierte Fahrzeuge verursachten Krawall messen. Es konnten bereits mehrere Kfz identifiziert werden, Anzeigen folgten.

Heuer wird das System testweise auf alle Bezirke im Bundesland ausgerollt. Dadurch sollen möglichst viele Erkenntnisse gewonnen werden, um den Weg für die rechtlichen Grundlagen eines österreichweiten Regelbetriebs zu ebnen.

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