Tempo-Ärger in Gmunden

Radar war falsch aufgestellt – jetzt kommt 30er-Zone

Nach dem Aus für Tempo 40 führt Gmunden ab Mai eine 30er-Zone beim Strandbad ein - für mehr Sicherheit in der Badesaison.
Oberösterreich Heute
21.03.2026, 09:40
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In Gmunden sorgt die Verkehrspolitik weiter für Diskussionen. Die frühere 40er-Zone im gesamten Ortsgebiet ist Geschichte - und das aus einem heiklen Grund: Mehrere Radargeräte und auch Ortsschilder waren nicht korrekt platziert. Damit war die Regelung rechtlich nicht haltbar.

Wie "Heute" berichtete, bestätigten Gerichte die Probleme rund um die Verordnung endgültig. Konkret standen zahlreiche Ortstafeln nicht dort, wo sie laut Gesetz hätten stehen müssen. Die Folge: Die Tempo-40-Regel wurde aufgehoben, in vielen Bereichen gilt wieder Tempo 50.

Erzähle uns deine Story!

Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter [email protected]. Denn deine Story ist uns wichtig!Mail an uns

Ganz ohne Maßnahmen bleibt es aber nicht. Bürgermeister Stefan Krapf kündigt nun gezielte Eingriffe an neuralgischen Punkten an. Den Anfang macht der Bereich rund um das Gmundner Strandbad.

Via Facebook erklärt Krapf: "Nach der Rückkehr zu Tempo 50 werden dennoch sukzessive neuralgische Punkte im Stadtgebiet analysiert und Temporeduktionen umgesetzt." Besonders im Sommer sei der Bereich stark frequentiert - viele Familien und Kinder sind dort unterwegs.

Deshalb soll zwischen 1. Mai und 15. September täglich von 8 bis 21 Uhr Tempo 30 gelten. Die Maßnahme wurde bereits im Mobilitätsausschuss beschlossen und soll am Montag im Gemeinderat fixiert werden, wie auch die "OÖN" berichteten.

Polit-Ärger in Gmunden

Auch politisch sorgt das Thema für Reibung. Ein zusätzlicher Antrag aus dem Gemeinderat sei laut Krapf "obsolet" gewesen - er ortet mangelnde Abstimmung. Klar ist: Nach dem juristischen Rückschlag will die Stadt nun punktuell nachschärfen, statt auf flächendeckende Lösungen zu setzen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.03.2026, 09:40
Jetzt E-Paper lesen