Was nach der letzten Schulstunde harmlos begann, endete für drei 14-Jährige im Bezirk Steyr-Land im Spital. Die Burschen griffen zu Vapes – doch kurz darauf ging es zwei von ihnen plötzlich richtig schlecht. Statt Heimweg stand auf einmal ein Rettungseinsatz an.
Während einer der Jugendlichen noch Richtung Bahnhof Weyer unterwegs war, verschlechterte sich der Zustand der beiden anderen rasch. Einer musste sich übergeben, der zweite war kaum ansprechbar. Innerhalb weniger Minuten wurde aus der Situation ein medizinischer Notfall – berichtet der ORF.
Zwei Lehrerinnen wurden nach Schulschluss auf die beiden aufmerksam und erkannten sofort, dass etwas nicht stimmt. Sie kümmerten sich um die Jugendlichen und alarmierten die Rettung. Wegen des Zustands wurde auch der Notarzt hinzugezogen.
Die beiden 14-Jährigen wurden ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde bei einem der Jugendlichen Cannabis im Körper nachgewiesen. Ob das mit den konsumierten Vapes zusammenhängt, ist derzeit noch unklar.
Der dritte Bursch wurde später am Bahnhof angetroffen. Er zeigte keine auffälligen Symptome, sein Test verlief unauffällig. Bei allen drei stellten Polizisten jedoch Tabakwaren sicher, darunter Vapes und Nikotinbeutel. Für die Jugendlichen hat der Vorfall auch rechtliche Folgen.
Sie werden in mehreren Punkten angezeigt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen. Ein Vorfall, der zeigt, wie schnell aus ein paar Zügen ein echter Notfall werden kann.