Raucher in Österreich müssen erneut tiefer in die Tasche greifen: Im Februar ist nämlich die Tabaksteuer gestiegen. Der fixe Steueranteil erhöht sich von bisher 83,50 Euro auf 85,50 Euro je 1.000 Stück, während der variable Anteil von 32 Prozent des Kleinverkaufspreises unverändert bleibt.
Für die Konsumenten bedeutet das pro Packung einen Aufschlag von 10 bis 40 Cent, je nach Marke.
Japan Tobacco International (JTI) hat die Preise bereits im Jänner angepasst, jetzt (2. Februar) zieht auch Philip Morris nach. Eine Packung Marlboro kostet künftig 7 Euro, ein Plus von 10 Cent. Auch andere Sorten wie Marlboro Soft, Touch, Red Touch oder Gold Soft steigen – von 6,60 auf 6,80 Euro.
Chesterfield wird ebenfalls teurer: Die klassische Variante klettert von 6,20 auf 6,40 Euro, die 100s von 6,30 auf 6,50 Euro. Für Chesterfield Tuned Blue und Silver werden künftig 6,00 Euro fällig (zuvor 5,90 Euro). Heets-Tabaksticks für die IQOS-Geräte steigen um 10 Cent auf 6,30 Euro.
Philip Morris bringt zusätzlich neue XL-Packungen auf den Markt. Chesterfield 23er kosten künftig 7,00 Euro, Marlboro 24er 8,00 Euro. Die noch größeren Packs wie Marlboro 31s und L&M 32s schlagen sogar mit 10,00 Euro zu Buche.
Nicht nur klassische Zigaretten werden teurer. Ab 1. April fällt die Steuer auch auf Nikotinbeutel (Pouches) und Liquids für E-Zigaretten, die dann ebenfalls teurer werden. Die Maßnahme ist Teil der Ausweitung des Tabakmonopols, das künftig auch "tabakverwandte Produkte" erfasst.
CBD-Shops erhalten eine Übergangsfrist bis Ende 2028; danach dürfen Cannabiswaren mit niedrigem THC-Gehalt nur noch in Tabaktrafiken verkauft werden.
Im Vorjahr gingen die Einnahmen aus der Tabaksteuer um rund 50 Millionen Euro auf 2,18 Milliarden Euro nach oben. Inklusive Mehrwertsteuer wurden etwa 2,9 Milliarden Euro eingenommen. Verkauft wurden jedoch weniger Zigaretten: Das Volumen sank um 4,3 Prozent auf 10,7 Milliarden Stück. Der durchschnittliche Preis pro Packung stieg von 5,96 Euro im Jahr 2024 auf 6,25 Euro im Jahr 2025, der Steueranteil lag bei 76 Prozent.
Insgesamt wurden in Österreich 12,3 Milliarden Zigaretten geraucht – rund 13 Prozent davon, etwa 1,6 Milliarden Stück, stammen aus dem Schmuggel.