Zigaretten-Alarm

10 Euro pro Packerl! Das sind die neuen Tschick-Preise

Ab 19. Jänner 2026 steigen die Zigaretten-Preise in Österreich deutlich – viele Sorten werden teurer, Schachteln kosten bis zu 10 Euro pro Packerl!
Newsdesk Heute
17.01.2026, 20:20
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Ab Montag, 19. Jänner 2026, müssen Raucherinnen und Raucher in Österreich noch tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für Zigaretten steigen kräftig – fast alle Marken sind betroffen, und bei einigen Großpackungen knackt der Preis sogar die 10-Euro-Marke.

Der Grund für die Preissprünge ist eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer, die im Februar offiziell in Kraft tritt. Die Hersteller geben diese Mehrkosten direkt an die Konsumenten weiter. Das Finanzministerium rechnet dadurch mit rund 100 Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen im laufenden Jahr.

Preisschock ab 19. Jänner – JTI macht den Anfang

Den Auftakt macht der große Tabakkonzern Japan Tobacco International (JTI): Ab dem 19. Jänner 2026 erhöht JTI die Preise für viele bekannte Marken um 30 bis 40 Cent pro Packung.

Besonders betroffen sind unter anderem:

  • Camel (Blue, Yellow, Dark Blue & 100er-Versionen) – von etwa 6,50 € auf bis zu 7,40 €.
  • Benson & Hedges Black und Silver Big 23 – von 6,60 € auf 7,00 €.
  • Sobranie (Black, Gold, S-Pink) – jetzt bis 7,30 €.
  • Winston Blue L24 & Classic L24 – bis 7,40 €.
  • Meine Sorte und Smart Export – bis 7,30 Euro.

Philip Morris zieht nach – Klassiker steigen

Rund zwei Wochen später, ab 2. Februar 2026, legt der Mitbewerber Philip Morris nach.

Die beliebten Sorten steigen hier ebenfalls im Preis:

  • Marlboro – erstmals über 7 € pro Packung.
  • Varianten wie Marlboro Soft, Touch oder Gold Soft – bis 6,80 €.
  • Chesterfield – klassische Variante steigt von etwa 6,20 € auf 6,40 €, weitere Sorten um mehrere Cent.

Richtig teuer: XL-Packungen bis 10 €

Besonders schmerzhaft für Stammraucher: XL-Packungen schlagen bei einigen Marken heftig zu Buche.

Teils neue XL-Packungen und -Preise:

  • Chesterfield 23er – rund 7 €.
  • Marlboro 24er – etwa 8 €.
  • Und bei den größten Varianten wie Marlboro 31s oder L&M 32s müssen Konsumenten künftig sogar bis zu 10 € pro Packerl zahlen.

Nicht nur klassische Zigaretten betroffen

Auch andere Produkte stehen auf dem Preissprung: Bereits jetzt angekündigt ist, dass E-Zigaretten, Liquids und Nikotinbeutel ab 1. April 2026 ebenfalls unter die Tabaksteuer fallen – was auch hier zu höheren Preisen führen wird.

Mehr Staatseinnahmen trotz sinkendem Verbrauch

Die Tabaksteuer ist ein wichtiges Instrument für das österreichische Budget: 2025 stieg der Ertrag aus der Tabaksteuer um rund 50 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor und erreichte 2,18 Milliarden Euro.

Inklusive Mehrwertsteuer sind sogar es insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank der Zigarettenabsatz um etwa 4,3 %.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 17.01.2026, 21:13, 17.01.2026, 20:20
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