Ab Montag, 19. Jänner 2026, müssen Raucherinnen und Raucher in Österreich noch tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für Zigaretten steigen kräftig – fast alle Marken sind betroffen, und bei einigen Großpackungen knackt der Preis sogar die 10-Euro-Marke.
Der Grund für die Preissprünge ist eine erneute Erhöhung der Tabaksteuer, die im Februar offiziell in Kraft tritt. Die Hersteller geben diese Mehrkosten direkt an die Konsumenten weiter. Das Finanzministerium rechnet dadurch mit rund 100 Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen im laufenden Jahr.
Den Auftakt macht der große Tabakkonzern Japan Tobacco International (JTI): Ab dem 19. Jänner 2026 erhöht JTI die Preise für viele bekannte Marken um 30 bis 40 Cent pro Packung.
Rund zwei Wochen später, ab 2. Februar 2026, legt der Mitbewerber Philip Morris nach.
Besonders schmerzhaft für Stammraucher: XL-Packungen schlagen bei einigen Marken heftig zu Buche.
Auch andere Produkte stehen auf dem Preissprung: Bereits jetzt angekündigt ist, dass E-Zigaretten, Liquids und Nikotinbeutel ab 1. April 2026 ebenfalls unter die Tabaksteuer fallen – was auch hier zu höheren Preisen führen wird.
Die Tabaksteuer ist ein wichtiges Instrument für das österreichische Budget: 2025 stieg der Ertrag aus der Tabaksteuer um rund 50 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor und erreichte 2,18 Milliarden Euro.
Inklusive Mehrwertsteuer sind sogar es insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank der Zigarettenabsatz um etwa 4,3 %.