Rauchen ist für den Staat ein Milliarden-Geschäft. Allein im Jahr 2025 spülten Zigaretten der öffentlichen Hand in Österreich rund 2,2 Milliarden Euro an Tabaksteuer in die Kassen. Rechnet man die Umsatzsteuer hinzu, lagen die gesamten Staatseinnahmen bei rund 2,9 Milliarden Euro. Das geht aus den aktuellen Marktdaten von JTI Austria hervor. Damit zeichnen Raucher bereits für zwei Prozent des Gesamtbudgets der Republik Österreich verantwortlich.
Wie hoch der staatliche Anteil genau ist, zeigt ein Blick auf den Zigarettenpreis. Der gewichtete Durchschnittspreis für eine Packung mit 20 Stück lag 2025 bei 6,25 Euro. Davon entfielen rund 76 Prozent auf Steuern, konkret auf Tabaksteuer und Mehrwertsteuer. Nur etwa 24 Prozent des Verkaufspreises verbleiben für Handel und Industrie.
Für den Staat hat sich das Rauchen in den vergangenen Jahren deutlich stärker ausgezahlt. Im Jahr 2015 lagen die Einnahmen aus der Tabaksteuer bei 1,776 Milliarden Euro, 2025 waren es rund 2,175 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von etwa 399 Millionen Euro beziehungsweise einer Steigerung von rund 22,5 Prozent innerhalb von zehn Jahren, obwohl der Zigarettenabsatz im selben Zeitraum zurückgegangen ist.
Nicht alle in Österreich gerauchten Zigaretten – im Vorjahr rund 12,3 Milliarden Stück (2024: ca. 12,5 Milliarden) – bringen dem Staat jedoch auch Geld ein. Laut der Packungsstudie 2025 der Industrie waren rund 13 Prozent (2024: 11,7 Prozent) der konsumierten Zigaretten nicht in Österreich versteuert. Das entspricht etwa 1,6 Milliarden Stück pro Jahr.
Durch Zigarettenschmuggel, allerdings auch durch legale Importe aus den Nachbarländern, entgehen dem Fiskus rund 378 Millionen Euro an Steuereinnahmen. Nemanja Pucarevic, seit 1. November 2025 neuer General Manager des Tabakriesen JTI in Österreich, macht für die Entwicklung die zusätzlichen Tabaksteuererhöhungen mitverantwortlich.