Weniger Wochenstunden

Rückwirkend gültig – DHL Air führt Kollektivvertrag ein

Klare Regeln und bessere Bedingungen: Die Angestellten der DHL Air Austria haben einen Kollektivvertrag. Dieser gilt sogar rückwirkend ab April 2025.
Lukas Leitner
07.01.2026, 06:30
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Mehr Sicherheit, geregelte Arbeitszeiten und faire Löhne: Die Angestellten der DHL AIR in Österreich dürfen sich erstmals über einen Kollektivvertrag freuen. Wie die Gewerkschaft GPA in einer Aussendung informiert, gilt dieser sogar rückwirkend, und zwar mit dem 1. April 2025.

Der Abschluss bringe mehr Sicherheit, Transparenz und Verlässlichkeit für die Beschäftigten. Darüber hinaus sei er ein wichtiges Signal gelebter Sozialpartnerschaft, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

"Ergebnis harter, konstruktiver Verhandlungen"

Auch wenn der erste Kollektivvertrag für die rund 200 Beschäftigten der DHL Air sich wie ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk anfühlen dürfte, erinnert Sven Scherb, Betriebsratsvorsitzender der DHL Air Austria: "Ein Kollektivvertrag fällt nicht vom Himmel. Er ist kein Geschenk, sondern das Ergebnis harter, konstruktiver Verhandlungen und des gemeinsamen Engagements vieler Beteiligter."

"Dass es nun erstmals einen Kollektivvertrag für die Angestellten der DHL Air gibt, schafft Sicherheit und Planbarkeit und stärkt die Position der Arbeitnehmer:innen nachhaltig!", so Scherb weiter.

Der neue Kollektivvertrag regele zentrale Fragen wie Mindestentgelte, Arbeitszeiten und weitere arbeitsrechtliche Standards. Dazu gehört auch, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit von 40 auf 38,5 Stunden reduziert wird.

"Ein starkes Zeichen"

Für die Gewerkschaft GPA sei der Abschluss ein Beleg dafür, dass auch in dynamischen und international geprägten Branchen faire Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können.

"Dieser Kollektivvertrag ist ein starkes Zeichen dafür, dass Sozialpartnerschaft auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten funktioniert. Gerade dann braucht es verlässliche Spielregeln, die faire Arbeit absichern und Stabilität geben - für Beschäftigte ebenso wie für Unternehmen", betont auch GPA-Bundesgeschäftsführer Mario Ferrari abschließend.

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