Die horrenden Preiserhöhungen der vergangenen Jahre und die weiter steigenden Lebenshaltungskosten bereiten immer mehr Menschen schlaflose Nächte. Bereits 60 Prozent (Teuerung) bzw. 59 Prozent (Lebenshaltungskosten) sind deshalb massiv besorgt, wie eine aktuelle Umfrage der Meinungsforscher von Imas zeigt.
Auf Platz 3 der größten Sorgenthemen landen Flüchtlingsströme und Zuwanderung bzw. deren Folgen, die 45 Prozent erhebliches Kopfzerbrechen bereiten. Mit 44 Prozent unmittelbar dahinter rangiert die wenig erfreuliche wirtschaftliche Lage in Österreich, gefolgt von Kriegen und Konflikten (43 Prozent), der staatlichen Finanzierung des Gesundheitssystems (42 Prozent) sowie der Steuer- und Abgabenlast (41 Prozent).
Ebenfalls top – ein weiteres Gesundheitsthema. 40 Prozent machen die gute ärztliche Versorgung im Falle einer schweren Krankheit erhebliche Bauchschmerzen. Mit 40 Prozent gleichauf liegt die politische Lage in Österreich, unmittelbar gefolgt von Energieversorgung, Armut und sozialer Ungerechtigkeit (je 39 Prozent) sowie Kriminalität (37 Prozent).
Einen nicht ganz so großen Stellenwert in der Sehr-große-Sorgen-Hitparade nehmen Folgen von Naturkatastrophen und der Klimawandel mit je 30 Prozent, Terrorgefahr und politische Lage in der EU (je 29 Prozent) sowie die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (27 Prozent) ein.
Ebenfalls abgefragt – die Erwartungen in die wirtschaftliche Entwicklung. 41 Prozent gehen davon aus, dass die heimische Wirtschaft allerspätestens bis Ende 2027 wieder rund läuft. 25 Prozent erwarten, dass es länger dauert, weitere 14 Prozent, dass es "überhaupt nicht mehr" besser wird. Das restliche Fünftel wollte keine Prognose abgeben.