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Geld & Zuwanderung: Was uns schlaflose Nächte bereitet

Gut 60 Prozent der Menschen in Österreich machen sich "sehr starke Sorgen wegen" der massiven Teuerung. Ebenfalls ein Riesenthema: die Migration.
Team Wirtschaft
06.01.2026, 19:21
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Die horrenden Preiserhöhungen der vergangenen Jahre und die weiter steigenden Lebenshaltungskosten bereiten immer mehr Menschen schlaflose Nächte. Bereits 60 Prozent (Teuerung) bzw. 59 Prozent (Lebenshaltungskosten) sind deshalb massiv besorgt, wie eine aktuelle Umfrage der Meinungsforscher von Imas zeigt.

Geld, Zuwanderung, Konflikte und Gesundheit dominieren

Auf Platz 3 der größten Sorgenthemen landen Flüchtlingsströme und Zuwanderung bzw. deren Folgen, die 45 Prozent erhebliches Kopfzerbrechen bereiten. Mit 44 Prozent unmittelbar dahinter rangiert die wenig erfreuliche wirtschaftliche Lage in Österreich, gefolgt von Kriegen und Konflikten (43 Prozent), der staatlichen Finanzierung des Gesundheitssystems (42 Prozent) sowie der Steuer- und Abgabenlast (41 Prozent).

Politik sorgt für Verunsicherung

Ebenfalls top – ein weiteres Gesundheitsthema. 40 Prozent machen die gute ärztliche Versorgung im Falle einer schweren Krankheit erhebliche Bauchschmerzen. Mit 40 Prozent gleichauf liegt die politische Lage in Österreich, unmittelbar gefolgt von Energieversorgung, Armut und sozialer Ungerechtigkeit (je 39 Prozent) sowie Kriminalität (37 Prozent).

Klimawandel nur für 30 Prozent ein Stimmungskiller

Einen nicht ganz so großen Stellenwert in der Sehr-große-Sorgen-Hitparade nehmen Folgen von Naturkatastrophen und der Klimawandel mit je 30 Prozent, Terrorgefahr und politische Lage in der EU (je 29 Prozent) sowie die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (27 Prozent) ein.

Wirtschaftliche Zuversicht hält sich in Grenzen

Ebenfalls abgefragt – die Erwartungen in die wirtschaftliche Entwicklung. 41 Prozent gehen davon aus, dass die heimische Wirtschaft allerspätestens bis Ende 2027 wieder rund läuft. 25 Prozent erwarten, dass es länger dauert, weitere 14 Prozent, dass es "überhaupt nicht mehr" besser wird. Das restliche Fünftel wollte keine Prognose abgeben.

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