Raucher aufgepasst: Ab morgen, Montag (19. Jänner), wird’s richtig teuer! Die Tabakpreise steigen kräftig – Schuld daran ist die neue Tabaksteuer der Bundesregierung.
Wer noch schnell einen Vorrat anlegen wollte, sollte sich beeilen, denn die Preiserhöhungen treffen fast alle Marken.
Japan Tobacco International (JTI) macht den Anfang: Camel, Meine Sorte, Sobranie und Smart Export kosten künftig zwischen 30 und 40 Cent mehr.
Das Packerl Camel Blue, Yellow oder Dark Blue schlägt dann mit 6,80 Euro zu Buche, die 100er-Varianten kosten 6,90 Euro. Größere Packungen wie Camel Essential Blue L 24 erreichen sogar 7,40 Euro – mehr dazu in der Tabelle.
Nur wenige Tage später, ab 2. Februar, zieht Philip Morris nach: Marlboro erreicht erstmals 7 Euro pro Schachtel, andere Varianten wie Marlboro Soft oder Gold Soft kosten 6,80 Euro.
Chesterfield wird ebenfalls teurer: Die klassischen Editionen verteuern sich von 6,20 Euro auf 6,40 Euro, die 100s-Versionen von 6,30 Euro auf 6,50 Euro.
Zugleich führt Philip Morris neue Großpackungen ein: Chesterfield 23er liegt bei 7 Euro, Marlboro 24er bei 8 Euro, die entsprechend größeren Marlboro 31s sowie L&M 32s kosten jeweils 10 Euro.
Bei den Heets-Tabaksticks (alle Sorten) werden jeweils zehn Cent draufgeschlagen. Für die sind künftig 6,30 Euro zu zahlen.
Haupttreiber ist die neue Tabaksteuer, die dem Staat zusätzlichen Einnahmen von rund 100 Millionen Euro bescheren soll. Zusätzlich werden ab April auch alternative Produkte wie E-Liquids, Nikotinbeutel und Vapes stärker besteuert. Außerdem dürfen diese Produkte ab dann nur noch ausschließlich über Tabaktrafiken verkauft werden. Für CBD-Shops ist eine Übergangsfrist bis Ende 2028 vorgesehen.
Bereits 2025 flossen 2,18 Milliarden Euro Tabaksteuer in den Staatshaushalt – inklusive Umsatzsteuer waren es 2,9 Milliarden Euro. Raucher tragen also kräftig zum Budget bei.
Unter dem Strich müssen Raucher künftig zwischen zehn und 40 Cent pro Packung mehr zahlen – je nach Marke und Größe. Wer also noch ein günstigeres Packerl ergattern will, sollte den Gang zum Trafikanten nicht aufschieben. Und wer die neuen Großpackungen bevorzugt, sollte sich auf stolze Preise bis zu 10 Euro einstellen.