Die Lage am Treibstoffmarkt spitzt sich zu. Vor allem der Krieg im Nahen Osten und dadurch entstandene Probleme bei der Rohölversorgung treiben die Preise nach oben. Mit dem Frühling startet zudem die sogenannte Fahrsaison, die die Nachfrage zusätzlich ankurbelt.
Für Konsumenten bedeutet das vor allem eines: höhere Kosten. "In den nächsten Tagen und Wochen wird es eher teurer", sagt Bernd Zierhut, Obmann des Energiehandels in Oberösterreich, im Gespräch mit dem ORF OÖ. Er hofft, dass die Preise "nicht deutlich über 2,50 Euro steigen".

Kurzzeitig könnte eine staatliche Preisbremse für Entlastung sorgen, doch der Effekt werde nicht lange halten. "Die Wirkung wird rasch verpuffen", stellt Zierhut klar.
Noch sei die Versorgung stabil, Entwarnung gibt es aber nicht. Der Experte warnt: "Es kann passieren, dass einzelne Tankstellen keinen Sprit mehr haben." Er rechnet damit, dass so ein Szenario "gegen Ende Mai oder im Juni" eintreten könnte.
Auch die hohe Teuerung hängt eng mit den steigenden Spritpreisen zusammen. Laut Statistik Austria liegt die Inflation aktuell bei 3,1 Prozent. Wirtschaftsexperte Stefan Fink empfiehlt daher, das eigene Verhalten anzupassen. "Man kann versuchen, Fahrten zu vermeiden oder zu verschieben".