Die Insolvenz sorgte im Spätsommer 2025 für ein Beben im ohnehin gebeutelten Wirtschaftsbundesland Oberösterreich: Damals wurde bekannt, dass der Hersteller mit der Zentrale in Traun (Bez. Linz-Land) mehr als 11 Millionen Euro Schulden angehäuft hat.
Von der Misere betroffen 158 Beschäftigte: 98 Arbeiter, 58 Angestellte und zwei Lehrlinge. Für sie begann eine Zeit des Zitterns.
Jetzt steht fest: Haka verkauft mit Ende Juni sein Werk in Mondsee (Bez. Vöcklabruck) mit 36 Mitarbeitern, berichtet die "Kronen Zeitung". Der Standort war erst vor drei Jahren vom Keramikhersteller Villeroy & Boch übernommen worden.
"Wir sind zum Schluss gekommen, dass die Produkte, die wir dort produzieren, nicht mehr wirtschaftlich sind", sagt Firmenchef Gerhard Hackl. Neuer Eigentümer der Fertigung wird Hargassner, Spezialist für Biomasseheizungen mit Sitz in Weng (Bez. Braunau). Zum Kaufpreis gibt es keine Angaben.
Laut Bericht dürfte Hargassner "eine Handvoll Mitarbeiter" weiterbeschäftigen. Auch eine zweite Firma aus der Region hat demnach Interesse, welche zu übernehmen. Haka selbst will Betroffenen nach eigenen Angaben das Angebot machen, nach Traun zu wechseln. Dennoch wird es wohl nicht für alle Beschäftigten eine passende Lösung geben.