Bundeskanzler Christian Stocker reist dieser Tage wohl mit schwerem Gepäck – denn für ihn geht es nach einem intensiven EU-Gipfel in Brüssel direkt weiter in die USA. Am Wochenende reist der Regierungschef nach Dallas im Bundesstaat Texas, wo ihn zahlreiche politische, wirtschaftliche und natürlich fußballerische Termine erwarten.
Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit amerikanischen und österreichischen Unternehmern sowie politischen Entscheidungsträgern. Dabei soll ausgelotet werden, wie die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und den USA weiter ausgebaut werden können. Besonders im Fokus stehen Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Pharma, Energie und Quantentechnologie.
Die USA sind Österreichs bedeutendster Handelspartner außerhalb Europas. Für Österreich ist vor allem Texas von großem Interesse. Der Bundesstaat zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen der USA und gilt als attraktiver Standort für Investitionen, Forschung und Innovation. Bereits heute sind mehrere österreichische Unternehmen vor Ort vertreten.
Während seines Aufenthalts eröffnet Stocker außerdem das neue Honorarkonsulat in Dallas. Es soll künftig als Anlaufstelle für Auslandsösterreicher, Touristen und Unternehmen im Süden der USA dienen.
Neben den politischen Terminen steht auch Fußball auf dem Programm. Stocker wird das ÖFB-Team beim Spiel gegen Argentinien im Stadion unterstützen. Die Einladung dazu erhielt er im Rahmen der Verabschiedung der Nationalmannschaft.
Der Kanzler sieht die WM-Teilnahme Österreichs nicht nur als sportlichen Erfolg. Das Turnier könne auch neue Chancen für den Wirtschaftsstandort Österreich eröffnen und internationale Kontakte fördern.