Nussgipfel mit Mega-Trinkgeld

Karten-Panne beim Bäcker – Seniorin zahlt 1.700 Euro

Eine Seniorin zahlte für einen Nussgipfel versehentlich rund 1.700 Euro Trinkgeld. Aufgefallen ist der Irrtum erst beim Blick auf ihre Kontoauszüge.
Newsdesk Heute
16.09.2026, 17:36
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Ein kleiner Genuss wurde für eine Seniorin in der Schweiz plötzlich zur vierstelligen Angelegenheit. Beim Kauf eines Nussgipfels in einer Bäckerei am Hauptbahnhof von Winterthur landete versehentlich ein Trinkgeld von 1.612 Franken auf der Rechnung – umgerechnet rund 1.700 Euro.

Der Vorfall ereignete sich Ende Juli. Wie das Schweizer Magazin "Beobachter" berichtet, dürfte es bei der Kartenzahlung zu einem Missverständnis gekommen sein.

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PIN mit Trinkgeld verwechselt?

Bei der Bezahlung konnte über das Kartenterminal auch ein Trinkgeld eingegeben werden. Die Bäckerei geht davon aus, dass die Kundin an dieser Stelle möglicherweise ihre PIN eintippen wollte.

"Wir vermuten, dass die Kundin dachte, dass sie ihre PIN eingeben müsse", erklärte eine Sprecherin der Bäckerei gegenüber dem "Beobachter". So dürfte die ungewöhnlich hohe Summe von 1.612 Franken als Trinkgeld eingegeben worden sein. Zunächst bemerkte offenbar niemand das Missgeschick.

Beraterin entdeckt hohe Abbuchung

Aufgefallen ist die Zahlung laut Bericht erst einer Mitarbeiterin von "Pro Senectute". Die Schweizer Organisation berät ältere Menschen unter anderem bei Fragen rund um die Pension.

Als die Mitarbeiterin gemeinsam mit der Seniorin deren Kontoauszüge kontrollierte, stieß sie auf die für eine Bäckerei "ungewöhnlich hohe" Abbuchung.

Die Bank konnte das Geld nicht einfach zurückholen. Für eine Rückbuchung war die Zustimmung der Bäckerei notwendig, weshalb sich die Seniorin direkt an das Unternehmen wandte. "Die Standortleiterin war außerordentlich freundlich und versicherte mir, der Sache sofort nachzugehen", so die Frau.

Geld kam Ende August zurück

Zunächst gab es allerdings ein Problem: Die entsprechende Zahlung ließ sich im System der Bäckerei nicht finden. Für die Seniorin ging die Geschichte schließlich dennoch gut aus. Ende August erhielt sie die irrtümlich bezahlte Summe zurück.

Den Vorfall nimmt die Frau mit Humor. "Mit der Kartenzahlung bin ich manchmal etwas überfordert, das kann mir schon passiert sein." Für ihre künftigen Dessert-Einkäufe hat sie daraus eine Konsequenz gezogen: Die Seniorin will ihr Gebäck künftig wieder bar bezahlen.

red,16.09.2026, 17:36
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