Wenn Hochwasser, Großbrände oder andere Katastrophen passieren, zählt jede Minute. Genau hier soll das neue Containerterminal 3 im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln helfen. Die Anlage wurde am Dienstagabend offiziell eröffnet.
Das Land Niederösterreich baut damit die Logistik für den Katastrophenschutz weiter aus. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) betonte: "Damit setzt das Land NÖ einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung des Katastrophenschutzes und der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren."
Im neuen Terminal stehen laut Land rund 1.700 Quadratmeter Lagerhalle sowie mehr als 2.000 Quadratmeter befestigte Freifläche zur Verfügung. Dort können Wechsellade-Container, Spezialgeräte und Einsatzmaterial wie Sandsäcke gelagert werden. Bei großen Schadenslagen sollen diese so schneller verteilt werden können.
"Mit dem neuen Containerterminal in Tulln schaffen wir eine entscheidende Verbesserung für die Logistik im Katastrophenschutz", erklärte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner. Gerade bei Ereignissen wie dem Hochwasser 2024 sei es entscheidend, dass Ausrüstung rasch bereitstehe.
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (VP) verwies darauf, dass die Feuerwehren auch gesellschaftlich eine wichtige Rolle spielen. "Neben der Brandbekämpfung engagieren sie sich auch in der Jugendarbeit und im gesellschaftlichen Leben der Gemeinden."
Laut Land Niederösterreich rücken die Feuerwehren im Bundesland statistisch alle acht Minuten zu einem Einsatz aus. Über 105.000 Mitglieder sorgen dafür, dass Hilfe rasch ankommt. Moderne Infrastruktur wie das neue Terminal soll diese Arbeit künftig erleichtern und die Sicherheit für die Bevölkerung erhöhen.