Es war ein grausiger Fall, der in ganz Österreich für Aufregung gesorgt hat. Im steirischen Admont wurde eine Katze gequält, erschossen und dann auch noch an ein Holzkreuz geschraubt.
Für entscheidende Hinweise zum Täters wurde sogar eine Belohnung in der Höhe von 5.200 Euro angeboten – "Heute" berichtete. Bereits seit dem 14. Oktober tappte die Polizei in der Causa allerdings im Dunkeln. Dies hat sich jetzt aber geändert.
Die Polizei verkündete am Dienstag, dass ein Tatverdächtiger ausgeforscht wurde. Bei ihm handelt es sich um einen 67-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Der Mann zeigte sich in der Einvernahme geständig.
Demnach habe er sich durch die Katze gestört gefühlt. Aus diesem Grund habe der 67-Jährige das Tier mit einer Langwaffe erschossen und ans Kreuz geschraubt. Dieses habe er dann neben der Fahrbahn im Ortsteil Aigen aufgestellt.
Zudem habe der Verdächtige die Langwaffe illegal besessen. Sie wurde seitens der Beamten sichergestellt. Des Weiteren wurde gegen den 67-Jährigen ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der Mann wird nun der Staatsanwaltschaft Leoben und der Bezirkshauptmannschaft Liezen angezeigt.