Der Fall der in Admont grausam an einem Holzkreuz angeschraubten und zu Tode gequälten Katze erregt den Zorn von Tierfreunden.
Nachdem die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe letzten Freitag eine Ergreiferprämie eines Unterstützers in Höhe von 2.000 Euro bekanntgegeben hat, haben bisher mehrere Privatpersonen diese mit insgesamt 1.200 Euro sowie die Firma FEDOR Tiernahrung mit weiteren 2.000 Euro aufgestockt.
"Wir sind sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung, denn damit sind wir derzeit bereits auf 5.200 Euro Belohnung für den entscheidenden Hinweis, der zur gerichtlichen Feststellung der Täterschaft führt. Ich hoffe daher sehr, dass diese hohe Summe etwaige Mitwisser oder Beobachter dazu bewegt, Details zum Täter zu übermitteln", sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.
Und Kurt Gasper, FEDOR Tiernahrung erklärt seine Beweggründe für die erhebliche Aufstockung: "Tiere können sich nicht selbst schützen und sind darauf angewiesen, dass wir Menschen Verantwortung übernehmen. Mit unserem Betrag möchten wir dazu beitragen, dass dieser Fall aufgeklärt und der oder die Verantwortlichen ermittelt werden können."
Dem oder den Tätern droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Die Pfotenhilfe-Forderung einer Erhöhung auf fünf Jahre Strafrahmen für Tierquälerei - der § 222 des Strafgesetzbuchs umfasst seit jeher auch mutwillige Tötungen - ignoriert das Justizministerium seit vielen Jahren.
Auch die Warnungen von Kriminalpsychologen, dass Tierquäler oft nur üben und die nächsten Opfer Menschen sein können, verhallen unbeachtet.
Hinweise erbeten an [email protected] oder direkt an die Polizei Admont unter 059 133 6341.