Keine Corona-Angst beim ÖFB: "Wäre die größte Strafe"

Aleks Dragovic fühlt sich in der "Bubble" sicher.
Aleks Dragovic fühlt sich in der "Bubble" sicher.GEPA
Die EM wurde wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben. Doch auch 2021 steht das Virus im Mittelpunkt. Im ÖFB-Lager gibt man sich betont gelassen.

Die spanische EM-Mannschaft versinkt im Corona-Chaos, auch Schweden meldete zwei positive Fälle. Im beschaulichen Seefeld in den Tiroler Bergen ist das Thema ebenfalls omnipräsent. Das rot-weiß-rote Team haust wegen der Pandemie abgeschirmt, bewegt sich in einer "Bubble". Die darf weder verlassen, noch betreten werden. So sind die Regeln.

Die Spieler haben sich an dieses Szenario längst gewöhnt. Am Donnerstag steht einer von vielen Antigen-Checks am Programm, am Freitag ein PCR-Test. Ein positives Ergebnis würde gewaltige Turbulenzen auslösen. "Ich habe dennoch keine Angst, denke nicht über 'was wäre wenn' nach", sagt Sasa Kalajdzic.

Ähnlich sieht es Aleks Dragovic. "Wir sind abgeschirmt, nur am freien Montag war Gefahr. Aber es passt jeder auf. Denn wenn einer von uns Corona bekommt, kann er bei der EM nicht mehr dabei sein – das wäre die größte Strafe."

Konrad Laimer zeigte sich nicht überrascht, dass es bei einigen Nationen bereits "raschelt"."Das hat man schon davor gewusst, dass wahrscheinlich nicht alles ganz gut über die Bühne gehen wird und es den einen oder anderen Fall geben wird. Wichtig ist, dass jeder einzelne die volle Verantwortung für sich selbst übernimmt und sich so gut wie möglich schützt. Das haben wir bisher alle super gemacht – und das gilt es weiter zu machen."

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