Absolute Geheimtipps

Keine Massen! Hier machen die Griechen selbst Urlaub

Santorin und Co. sind überlaufen. Diese fünf Orte lieben die Griechen – und viele Urlauber aus Deutschland und Österreich kennen sie kaum.
Heute Life
24.07.2026, 10:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Santorin, Rhodos, Korfu: Die großen Namen locken jedes Jahr Millionen Urlauber an. In der Hochsaison wird es dort allerdings eng. Wer Griechenland abseits der bekannten Insel-Hotspots erleben will, sollte deshalb dorthin fahren, wo die Einheimischen selbst ihre Ferien verbringen.

Eine Auswertung des Ferienhausportals HomeToGo zeigt, welche Reiseziele bei griechischen Urlauberinnen und Urlaubern besonders beliebt sind, bei deutschen und österreichischen Gästen aber noch vergleichsweise wenig bekannt sind. Fünf dieser Geheimtipps stechen besonders hervor.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Platamon: Urlaub mit Blick auf den Olymp

Direkt an der Ägäisküste und am Fuße des sagenumwobenen Olymp liegt Platamon, auch Platamonas genannt. Der Badeort ist etwa eine Autostunde von Thessaloniki entfernt und lockt vor allem griechische Familien an.

Lange Sand- und Kiesstrände, Tavernen, Cafés und kleine Geschäfte sorgen für entspanntes Urlaubsgefühl. Über dem Ort thront die mittelalterliche Burg von Platamonas. Von dort reicht der Blick weit über die Küste bis zum Olymp. Wer kurze Wege, Meer und griechische Gelassenheit sucht, findet hier eine ruhige Alternative zu den bekannten Inseln.

Porto Germeno: Das Meer vor den Toren Athens

Nur rund 60 Kilometer westlich von Athen liegt Porto Germeno am Golf von Korinth. Für viele Athener ist der Küstenort ein beliebtes Wochenendziel. Die geschützte Bucht punktet mit glasklarem Wasser und einer eindrucksvollen Bergkulisse. Zwischen Kiesstränden und Tavernen direkt am Meer lässt es sich wunderbar entspannen. Besonders sehenswert sind die Überreste der antiken Festung Aigosthena. Von oben eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die Küste.

Preveza: Mehr als nur der Weg nach Lefkada

Preveza liegt im Westen Griechenlands am Eingang zum Ambrakischen Golf. Die Hafenstadt steht touristisch oft im Schatten von Lefkada und Parga – völlig zu Unrecht. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, hellen Häusern und zahlreichen Tavernen lädt zum Flanieren ein. Dazu kommen Strände, die nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt liegen. Der größte Trumpf: Monolithi. Der Sandstrand zieht sich über mehr als 20 Kilometer und bietet selbst in der Hochsaison noch reichlich Platz.

Nafpaktos: Venezianischer Charme am Golf

Nafpaktos empfängt Besucher mit einer Mischung aus Geschichte, Meer und mediterranem Nachtleben. Über der Stadt thront eine imposante Burganlage, von der aus sich ein weiter Blick über den Golf von Korinth bis zur Rio-Andirrio-Brücke eröffnet. Besonders stimmungsvoll ist der kleine Hafen. Er wird von einer gut erhaltenen Festungsmauer eingerahmt und bleibt bis spät am Abend ein beliebter Treffpunkt.

Kleine Stadtstrände, traditionelle Tavernen und schattige Plätze machen Nafpaktos zu einem idealen Ziel für alle, die Griechenland abseits der großen Insel-Klassiker erleben wollen.

Kyparissia: Wo noch Platz am Strand ist

An der Westküste des Peloponnes liegt Kyparissia. Der Ort ist bei Einheimischen längst beliebt – ausländische Urlauber kennen ihn hingegen deutlich seltener. Die Altstadt zieht sich einen Hügel hinauf, über ihr thronen die Ruinen einer alten Burg. Unten am Hafen geht es lebhafter zu: In den Tavernen sitzen Einheimische, während Fischerboote und Segeljachten ein- und auslaufen.

Westlich der Stadt warten kilometerlange Sandstrände. Selbst im Hochsommer findet sich hier oft noch ein ruhiger Platz. Die Küste ist außerdem ein wichtiges Nistgebiet der Karettschildkröte. Natur, Ruhe und echtes griechisches Lebensgefühl gibt es hier gleich dazu.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.07.2026, 10:00
Weitere Storys