"Orkan" wird kommen

Kickl-Rede in Ungarn – diesen Plan will er vereiteln

Herbert Kickl streut Viktor Orbán bei der CPAC-Konferenz in Budapest Rosen – und ruft zu einem "patriotischen Wandel" in Europa auf.
Newsdesk Heute
21.03.2026, 16:49
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Wien und Budapest standen heute – zumindest für Herbert Kickl und seine Verbündeten – im Zeichen der CPAC-Konferenz. Dort gab es nicht nur eine Grußbotschaft von US-Präsident Donald Trump zu sehen, sondern auch eine Rede des FPÖ-Bundesparteiobmanns.

Letzterer beschwor einen "patriotischen Wind des Wandels" für Europa. Ungarn und Ministerpräsident Viktor Orbán seien für viele Menschen ein "Leuchtfeuer der Souveränität, Sicherheit, des Mutes und der Tapferkeit".

Dieses Leuchtfeuer stehe dafür, den Kampf für die eigene Heimat nicht aufzugeben. "Viktor Orbán tut, was die Bevölkerung von ihm erwartet, nicht, was die Globalisten von ihm wollen. Er schützt die Grenzen, stärkt die Familien, bewahrt die Identität und setzt sich für den Frieden ein. Er lässt sich von niemandem etwas vorschreiben", so Kickl wörtlich.

"Demokratischer Orkan"

Kickl warnte gleichzeitig vor einer Politik, die Europa von innen heraus zerstören und den Menschen alles nehmen wolle, was ihnen Sicherheit und Orientierung gibt. "Massenmigration nach Europa ist kein Naturgesetz. Sie ist die Umsetzung eines Zerstörungsplans, und unsere Aufgabe ist es, diesen Plan zu vereiteln und so sicherzustellen, dass sich der Wille des Volkes durchsetzt", erklärte Kickl weiter.

Zum Schluss hat Kickl eine klare Vision für die Zukunft formuliert: "Der patriotische Wind des Wandels entwickelt sich zu einem gewaltigen Umbruch, und dieser kommt nicht aus den Parteizentralen, sondern aus den Herzen und Köpfen der Menschen in Europa. Und wie ein demokratischer Sturm, ein demokratischer Orkan, wird er die Bürokraten aus ihren Ämtern fegen, und das Europa der Patrioten wird siegen!"

"Orbán vertreibt Flüchtlinge nach Österreich"

Prompte Kritik gibt es von Neos, die von einem "Rechtsextremen-Auflauf" in Budapest sprechen. "Kickls Freund Viktor Orbán verweigert prinzipiell alle Reformen, die in der EU zu einer besseren Verteilung von Asylwerbern führen würden, vertreibt Flüchtlinge und Obdachlose zu uns nach Österreich, hat die Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt, Bürgerrechte beschnitten und unterstützt den Kriegstreiber Putin", sagt Helmut Brandstätter, NEOS-Delegationsleiter im EU-Parlament.

"Gleichzeitig wird Ungarn wirtschaftlich immer schwächer und immer stärker abgeschottet. Was dort wächst, ist nicht Wohlstand, sondern Korruption. Wie immer, wenn Rechte an der Macht sind."

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