"Ois leiwand?"

Ausländer müssen jetzt Dialekt und E-Mailen lernen

Integrationsministerin Bauer verschärft die Deutschkurse – mit verpflichtenden Übungen und erweitertem Lehrplan. Für Verweigerer kommen Sanktionen.
Heute Politik
21.03.2026, 10:46
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"Nur wer Deutsch kann, kann sich in Österreich ein selbstständiges Leben aufbauen", so ÖVP-Ministerin Claudia Bauer. Deshalb habe man die verpflichtenden Deutschkurse mit dem Integrationsfonds neu aufgestellt. Die Details:

Hausübungen
Kernpunkt der Reform sind Hausübungen, die auch kontrolliert werden. Wer sie nicht macht oder auch im Kurs nicht mitarbeitet, riskiert Sanktionen bis hin zu Kürzungen beim Geld.

Regionaler Dialekt

Lehrplan
Teil des Unterrichts wird auch regionaler Dialekt. "Wir bereiten die Menschen darauf vor, wie in Österreich tatsächlich gesprochen wird", erklärt Bauer. Das Schreiben von E-Mails steht ebenfalls am Lehrplan.

Im Video: Neue Deutschkurse – Ausländer sollen auch Dialekt lernen

Flexibel Es gibt künftig mehr Abend- und Online-Kurse, damit Deutschlernen und Arbeiten nebeneinander möglich sind.

Weniger Geld

Weniger Geld
Sozialleistungen werden stärker an die Kursteilnahme geknüpft. Wer fernbleibt, soll künftig weniger Geld bekommen.

Kursabbrüche
2025 gab es rund 10.000 unentschuldigte Kursabbrüche. Die Kurse kosten Steuergeld, daher brauche es klare Sanktionen, wenn die Plätze nicht genutzt werden, so Claudia Bauer.

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