Ein mutmaßlicher Suchtmittelhändler ist Ermittlern des Landeskriminalamtes Wien ins Netz gegangen. Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnten die Beamten einen zunächst unbekannten Verdächtigen ausforschen.
Am 18. September gegen 17.30 Uhr schlugen die Ermittler schließlich im 16. Wiener Gemeindebezirk zu.
Der Tatverdächtige wurde in der Wohnung eines Abnehmers bei einer Suchtmittelübergabe "auf frischer Tat" betreten und festgenommen, wie die Polizei Wien mitteilte.
Anschließend ordnete die Staatsanwaltschaft Wien eine Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des Verdächtigen an.
Dort machten die Beamten einen umfangreichen Fund: Sichergestellt wurden rund 16.000 Gramm Marihuana sowie 570 Gramm Kokain.
Außerdem beschlagnahmten die Ermittler Bargeld, mehrere Mobiltelefone und Datenträger.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 44-jährigen polnischen Staatsbürger. Er wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen laufen.