Doppel-Patzer gegen Augsburg

Kompany setzt Neuer nach Patzer auf die Bank

Manuel Neuer war mit zwei Patzern hauptverantwortlich dafür, dass die Bayern gegen Augsburg nur 2:2 spielten. Jetzt muss der Goalie auf die Bank.
12.10.2026, 14:43
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Das Gegentor nach nur 8,4 Sekunden verschuldet, beim zweiten Treffer den Ball unglücklich abgewehrt – Manuel Neuer erwischte beim 2:2 gegen Augsburg einen rabenschwarzen Tag. Seine Patzer entfachten beim FC Bayern eine neue Tormann-Diskussion. Jetzt muss der 40-Jährige offenbar seinen Platz zwischen den Pfosten räumen.

Beim Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger am Dienstag (21 Uhr) soll nicht Neuer, sondern Ersatzkeeper Jonas Urbig zwischen den Pfosten stehen. Das berichtet die "Münchner Abendzeitung". Trainer Vincent Kompany und sein Betreuerteam sollen sich bereits auf den 23-Jährigen festgelegt haben.

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Neuer ahnte Entscheidung bereits

Schon nach dem Augsburg-Spiel hatte Neuer eine Vorahnung, dass er in der Königsklasse nur auf der Bank sitzen würde. Auf die Frage, wer in Norwegen spielen werde, antwortete Neuer vielsagend: "Ich habe eine Vorahnung."

Besonders bitter: Gegen Augsburg hatte der ehemalige deutsche Teamkeeper bei beiden Gegentoren keine gute Figur gemacht. Bereits nach 8,4 Sekunden ermöglichte ein schwerer Patzer den Treffer von Robin Fellhauer. Es war das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Beim zweiten Gegentreffer ließ Neuer den Ball unglücklich abprallen, Ribeiro staubte ab.

Doch die Entscheidung für Urbig soll nicht unmittelbar mit den Fehlern zusammenhängen. Laut Bericht hatten die Bayern bereits vor der Partie gegen Augsburg geplant, den jungen Keeper in der Champions League einzusetzen. Der Grund: In Stavanger wird auf Kunstrasen gespielt. Neuer soll deshalb eine Pause erhalten.

Eberl stärkt Bayern-Legende den Rücken

Von einer endgültigen Wachablöse will man beim deutschen Rekordmeister allerdings nichts wissen. Sportvorstand Max Eberl stellte bereits nach dem Augsburg-Spiel klar, dass Neuer weiterhin die unumstrittene Nummer eins ist.

"Es gibt absolut keinen Grund, irgendetwas infrage zu stellen, nur weil Manuel jetzt einen Fehler gemacht hat", betonte der 52-Jährige. Urbig soll vielmehr schrittweise an die Rolle als künftiger Stammkeeper herangeführt werden. Der 23-Jährige gilt als designierter Nachfolger Neuers und soll in dieser Saison regelmäßig Spielpraxis sammeln.

Zuletzt konnte der junge Torhüter auch mit starken Auftritten im deutschen Nationalteam aufzeigen

red, Akt. 12.10.2026, 14:46, 12.10.2026, 14:43
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