Die Idee für die Biografie von Radiolegende Robert Kratky gab es schon lange. Wie der Ex-Ö3-Star jetzt erzählt, kam der Ueberreuter Verlag bereits vor Jahren auf ihn zu. Doch er lehnte zunächst ab: "Ich bin ja noch nicht fertig mit dem, was ich mache," war damals seine Begründung.
Ein paar Jahre später schaute das anders aus. "Ein paar Jahre später, war ich dann bekannterweise fertig – und zwar völlig – mit dem, was ich so mache," erzählt er auf Instagram. Nach seinem Entschluss, das Radio zu verlassen, meldete sich Kratky beim Verlag und gab grünes Licht.
Doch neben dem Buch stand noch eine andere Umsetzung im Raum: "Dann hat's geheißen, es gibt vielleicht irgendeine Verfilmung des Ganzen in Form eines Interviews im ORF," erzählt Kratky jetzt. Doch dazu kam es nie. Der Sender habe sich dagegen entschieden. Kratky fasst es knapp zusammen: "Da hat der ORF entschieden – das will er nicht. Also blieb's beim Buch."
Knapp ein Jahr später war sie fertig: Die Biografie von Robert Kratky, geschrieben von Journalistin Heike Kossdorff. Darin erzählt der ehemalige Radiomoderator offen aus seinem Leben und beantwortet alle Fragen, die Fans seit Jahren beschäftigen.
Zumindest fast alle: Auf Instagram wurde Kratky gefragt, ob es Dinge gebe, die aus juristischen Gründen nicht in die Biografie aufgenommen wurden. Seine Antwort fiel kurz und eindeutig aus: "Ja".