Der muslimische Fastenmonat Ramadan hat nun auch Österreichs Fast-Food-Szene erreicht. Von Mitte Feber bis Mitte März ist es gläubigen Moslems nicht gestattet, zwischen Morgen- und Abenddämmerung Essen oder Getränke zu konsumieren.
Ausnahmen gibt es nur für Kinder oder Schwangere. Hier sieht Nordsee offenbar Potenzial für ein lukratives Geschäft, wie zuerst die "Kronen Zeitung" berichtete. Die Imbisskette lockt nämlich auf ihrer Homepage mit speziellen Angeboten für den muslimischen Fastenmonat.
Die Speisen, die in orientalischer Aufmachung beworben werden, seien demnach erst ab 17 Uhr erhältlich. Auch auf der Facebook-Seite von Nordsee werden die Angebote in einem Video beworben. Das Motto: "Zusammen essen & genießen im Ramadan.
Einige User reagierten irritiert darauf. "Ein guter Grund, die Kette nicht mehr zu betreten", schreibt etwa ein Nutzer. Andere feierten die Idee der Imbisskette in den Kommentaren unter dem Video.
Die Frage ist, ob sich das nunmehrige Angebot für die über 30 Nordsee-Filialen in Österreich rentiert. Dies wollte auch die "Krone" von dem Unternehmen wissen. Bisher habe man jedoch keine Antwort erhalten.