Spanier siegen

Kroatien-Rot: Wieder Aufregung um Cucurella

Fußball-Star Marc Cucurella hat den Unmut der kroatischen Fans auf sich gezogen. Beim 2:1 der Spanier stand der Star von Real Madrid im Mittelpunkt.
Sport Heute
07.10.2026, 13:22
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Erneut riesiger Wirbel um Marc Cucurella! Beim 2:1-Sieg Spaniens gegen Kroatien in der Nations League stand der Außenverteidiger nach dem Platzverweis von Ivan Perisic im Mittelpunkt. Die kroatischen Fans pfiffen den Spanier nach dem Schlusspfiff auch gnadenlos aus.

Die entscheidende Szene ereignete sich in der 79. Minute beim Stand von 1:1. Cucurella kreuzte den Laufweg des bereits verwarnten Perisic. Der Kroate versuchte noch, einen Kontakt zu vermeiden, erwischte seinen Gegenspieler aber mit dem Knie am Fuß. Cucurella ging zu Boden – und forderte sofort eine Gelbe Karte für seinen Gegenspieler.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Cucurella hilft bei Platzverweis

Schiedsrichter Erik Lambrechts zeigte Perisic tatsächlich Gelb-Rot, die Entscheidung hielt auch der VAR-Überprüfung stand. Für zusätzlichen Wirbel sorgte dabei jedoch eine kuriose Szene: Lambrechts fiel die Rote Karte zu Boden – ausgerechnet Cucurella hob sie auf und reichte sie dem Schiedsrichter zurück. Der zeigte sie dann Perisic, schickte ihn vom Feld.

Bei den Kroaten kochten die Emotionen hoch. "Wer ist nicht sauer auf Cucurella, wenn er nicht zu der eigenen Mannschaft gehört?", schimpfte Teamchef Slaven Bilic. Cucurella sei zwar ein großartiger Spieler, "aber natürlich provoziert er auch".

Auch Altmeister Luka Modri war bedient. "Hätten sie Perisic nicht vom Platz gestellt, hätten wir zweifellos nicht verloren", meinte der Kapitän. Was er Cucurella nach der Szene gesagt hatte, wollte er nicht verraten: "Ich sage lieber nicht, was ich zu Cucurella gesagt habe." Der Weltmeister wehrte sich freilich: "Ich finde, es ist eindeutig: Es gab einen Kontakt. Da gibt es nichts zu beanstanden."

Gerade in Deutschland wird der Linksverteidiger, aktuell in Diensten von Real Madrid, wegen seines nicht geahndeten Handspiels bei der EM 2024 immer wieder angefeindet und mit lauten Pfiffen bedacht.

red,Akt. 07.10.2026, 13:41, 07.10.2026, 13:22