Bisher hat US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe im Konflikt mit dem Iran immer wieder verlängert. Friedensverhandlungen brachten jedoch keinen Erfolg. Die Lage bleibt weiter angespannt und könnte bald erneut explodieren.
Grund dafür dürfte auch ein Mann sein, der schon beim Kriegsbeginn seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Die Rede ist von dem Kommandeur der Nahost-Schaltzentrale der US-Streitkräfte (CENTCOM), Brad Cooper. Er soll Trump am Donnerstag persönlich neue Optionen für den Konflikt vorlegen.
Laut einem Bericht des US-Portals "Axios" sei eine der Optionen eine "kurze und kräftige" Angriffswelle auf den Iran. Diese soll vor allem die Infrastruktur des Landes treffen. Dadurch könnten die Kampfhandlungen erneut aufgenommen werden und die Mullahs womöglich zu Gegenschlägen bringen.
Eine andere Option wäre es, die Straße von Hormus freizukämpfen, heißt es in dem "Axios"-Bericht weiter. Dies würde jedoch den Einsatz von Bodentruppen erfordern. Ebenfalls dagegensprechen würde, dass Trump die aktuelle Blockade iranischer Schiffe für effektiver als eine Bombardierung hält.
Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von Spezialeinheiten, um den iranischen Bestand an hochangereichertem Uran sicherzustellen. Beiden Parteien hat der bisherige Konflikt jedenfalls zugesetzt. Während die USA Milliarden in den Krieg steckten, stehen die Mullahs nun durch die Seeblockade unter Druck.