Die lange Dauer der gebührenpflichtigen Kurzparkzone sorgt in Wien-Penzing nun für Diskussionen. Die ÖVP um Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock fordert in Wien-Penzing eine Verkürzung.
Konkret soll die gebührenpflichtige Kurzparkzone werktags künftig bereits um 19 Uhr enden. Derzeit gilt sie in ganz Wien von 9 bis 22 Uhr. Gleichzeitig will die ÖVP die höchstzulässige Parkdauer ohne Parkpickerl im Bezirk von zwei auf drei Stunden erhöhen.
"Penzing ist ein lebenswerter Außenbezirk und nicht gleichzusetzen mit den viel besuchten inneren Bezirken. Eine Kurzparkzone bis 22 Uhr wird den Bedürfnissen vieler Menschen sowie unserer Betriebe nicht gerecht", meint Eisenbock.
Vor allem am Abend sieht die Bezirks-ÖVP die derzeitige Regelung kritisch. Wer nach der Arbeit Freunde oder Familie besucht oder in einem Lokal essen geht, müsse derzeit in Wien-Penzing bis 22 Uhr einen Parkschein lösen. Das sei viel zu lange. "Wir wollen eine pragmatische Regelung mit Hausverstand, die den Alltag im Bezirk erleichtert und unsere lokalen Betriebe stärkt", so Eisenbock.
Von einer Ausweitung der Parkdauer auf drei Stunden verspricht sich die VP mehr Spielraum etwa bei Arzt- und Behördenterminen, Familienbesuchen oder längeren Aufenthalten in Restaurants und Kaffeehäusern. "Zwei Stunden reichen in vielen Alltagssituationen nicht aus. Drei Stunden würden den Menschen mehr Flexibilität ermöglichen, ohne die Parkraumbewirtschaftung grundsätzlich infrage zu stellen", so der VP-Bezirkschef.
Die vorgeschlagenen Änderungen könnten laut VP auch Gastronomie, Handel und andere Betriebe im Bezirk unterstützen. Eisenbock bringt dabei sogar eine Ausweitung über Penzing hinaus ins Spiel. "Nicht nur die Drei-Stunden-Regel, sondern auch die Verkürzung der Kurzparkzone wäre zumindest für alle Außenbezirke sinnvoll und umsetzbar", so Eisenbock zu "Heute".