Ab dem Vormittag wurde wieder verhandelt: Der KV-Poker für das nichtärztliche Personal der acht oberösterreichischen Ordensspitäler ging in die siebte Runde. Diesmal saßen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Gesundheitspark der Barmherzigen Schwestern in Linz zusammen.
Die Fronten waren schon vorab verhärtet. Nach zwei ganztägigen Streiks hoffte man endlich auf eine Lösung – oder zumindest Bewegung. Zumindest von den Ordensspitälern hieß es am Nachmittag dann in einem Statement: "Wir haben heute lange verhandelt und sehen eine konstruktive Gesprächsbasis mit unseren Verhandlungspartnern."
Ganz anders klingt das aber noch bei der Gewerkschaft vida: "Bei der echten Arbeitszeitverkürzung bewegen sich die Arbeitgeber weiterhin kaum", heißt es auf Facebook. Aktuell liegt die wöchentliche Normalarbeitszeit bei 40 Stunden – da sieht man Handlungsbedarf.
Wie berichtet wurde die ursprüngliche 35-Stunden-Forderung schon auf 37 Stunden bis 2028 geändert. Immerhin: Ein dritter Streiktag in den Ordensspitälern ist derzeit nicht geplant. Schon kommende Woche, konkret am Dienstag, soll weiter verhandelt werden.