Ladies, so vermeidet ihr wunde Oberschenkel im Sommer

Kurze Hosen gehören zur Sommergarderobe, aber nicht jede Frau fühlt sich darin wohl.
Kurze Hosen gehören zur Sommergarderobe, aber nicht jede Frau fühlt sich darin wohl.Getty Images/iStockphoto
Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, können reibende Oberschenkel zum Problem werden. Tipps, wie man offene Stellen vermeidet.

Wenn die warmen Temperaturen jetzt langsam Fahrt aufnehmen und es bis zu 30 Grad hat, wird es Zeit für die Sommergarderobe. Kurze Short, Röcke und Kleider sind die Favoriten, wenn es darum geht, die Hitze besser zu ertragen.

Aber nicht alle Frauen fühlen sich in der kurzen Sommerkluft wohl. Reiben die Oberschenkelinnenseiten beim Gehen permanent aneinander, sind wunde Stellen die Folge, die mitunter richtig schmerzhaft sein können. 

Sich einen "Wolf reiben"

Hat man sich redensartlich einen "Wolf gerieben", meint man damit natürlich nicht das Tier, sondern den "Hautwolf". In der Fachsprache heißt das Intertrigooder intertriginöses Ekzem.

Dieses Ekzem kann überall dort entstehen, wo Hautflächen oder Hautfalten aneinander reiben oder Kleidung scheuert.  Sportler, übergewichtige Menschen, aber auch Normalgewichtige können davon betroffen sein, wenn der Körperbau dem entspricht. Weitere Ursachen für füllige Oberschenkel sind Lymphödeme, die entstehen, wenn ein Stau der Lymphflüssigkeit das Gewebe anschwellen lässt. Bei einem Lipödem ist die Fettverteilung im Körper gestört, und es sammelt sich vermehrt Unterhautfettgewebe an den Beinen an. Meist zeigen sich die wunden Hautstellen an den Oberschenkeln, im Intimbereich oder in der Leistengegend. Es können aber auch Achselhöhlen, Zehen- und Fingerzwischenräume, Afterfurche oder Hautfalten (z.B. unter der Brust oder am Bauch) betroffen sein. Ursache ist die Reibung, oft in Kombination mit Feuchtigkeit bzw. Schweiß.

Was dagegen helfen kann

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Was tun, wenn's schon wund ist?

Wenn es bereits zu spät ist und Sie sich bereits einen "Wolf gerieben" haben, helfen folgende Tipps für eine schnelle Linderung:

Entzündungshemmende Salben:Wunde Hautstellen können zu Hause gut mit einfachen Wund- und Heilsalben behandelt werden. Auch Zinksalben fördern die Wundheilung und hemmen Entzündungen, zusätzlich binden Sie Feuchtigkeit auf der Haut. Tragen Sie die Creme 2- bis 3-mal täglich auf die betroffenen Stellen auf. Von Puder wird heutzutage eher abgeraten, da es verklumpen und die Haut somit zusätzlich belasten könnte.

Feuchte Umschläge:Lassen Sie zwei Tassen Schwarztee rund 15 Minuten ziehen und dann abkühlen. Tränken Sie Baumwolltücher mit dem Tee und legen Sie diese anschließend auf die wunden Stellen. Der Schwarztee wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die wunde Haut anschließend trocken tupfen (nicht reiben!)

Wundverband anlegen: Ist die Wunde tief oder sogar blutig, empfiehlt es sich, einen Wundverband anzulegen. Dünne Hydrokolloidverbände eignen sich besonders. 

Arzt oder Apotheker aufsuchen: Sollte nach 1 Woche keine Besserung eintreten, besser einen Arzt oder Apothekeraufsuchen. Dies gilt auch, wenn die wunden Stellen stark nässen oder übel riechen. Dann haben sich womöglich Bakterien oder Pilze in der Wunde angesiedelt, was eine Behandlung mit Antibiotika oder Antimykotika erforderlich macht.

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