Schockfund vor einem Supermarkt in Deutschland! Auf dem Parkplatz einer Lidl-Filiale in Annaberg-Buchholz im Bundesland Sachsen ist am Donnerstagabend (29. Oktober) eine leblose Person entdeckt worden. Rettungskräfte konnten nicht mehr helfen.
Die Polizei geht dem Verdacht eines Tötungsdelikts nach. Zwei weitere Personen wurden in unmittelbarer Nähe des Fundorts angetroffen. Welche Rolle sie spielen könnten, ist noch unklar.
Der Vorfall ereignete sich auf einem Lidl-Parkplatz an der Chemnitzer Straße im Erzgebirgskreis. Gegen 23.20 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst alarmiert, nachdem dort eine leblose Person entdeckt worden war.
Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus, doch für die betroffene Person kam jede Hilfe zu spät. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen.
Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein. Der gesamte Bereich rund um den Supermarkt wurde großflächig abgesperrt.
Im Zuge der ersten Ermittlungen trafen Polizisten in unmittelbarer Nähe des Fundorts zwei weitere Personen an. Diese wurden nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz von den Ermittlern befragt. Ob sie etwas mit dem Todesfall zu tun haben oder wichtige Zeugen sein könnten, war zunächst nicht bekannt.
Bis zum frühen Freitagmorgen machten die Behörden keine näheren Angaben zum Hintergrund des Vorfalls. Auch die Identität, das Alter und das Geschlecht der verstorbenen Person wurden zunächst nicht bekannt gegeben.
Während der Nacht waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Parkplatz beschäftigt. Die Feuerwehr unterstützte die Polizei beim Ausleuchten des Geländes und errichtete einen Sichtschutz. Außerdem wurde am Fundort ein Zelt aufgebaut.
Kriminaltechniker sicherten Spuren und untersuchten den Bereich rund um die Stelle, an der die leblose Person gefunden worden war. Der Parkplatz blieb über Stunden abgesperrt und war auch am Freitagvormittag zunächst nicht für Kunden zugänglich.
Am Freitagmorgen bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz, dass wegen eines möglichen Tötungsdelikts ermittelt wird. Wie das Nachrichtenportal "Blick.de" berichtet, hielten sich die Ermittler zunächst mit weiteren Einzelheiten zurück.
Noch offen ist insbesondere, woran die Person starb. Auch ein mögliches Tatmotiv oder der genaue Ablauf des Geschehens waren zunächst nicht bekannt. Ob die Person tatsächlich durch einen Messerangriff ums Leben kam, ist bislang nicht offiziell bestätigt. Entsprechende Angaben zur Todesursache lassen sich aus den bisherigen Polizeiinformationen nicht belegen.
Die Kriminalpolizei arbeitet nun daran, die Umstände des Todesfalls zu klären.