In der Schießstättgasse in Pottenstein (Bezirk Baden, NÖ) geriet am heutigen Donnerstag mitten im Frühverkehr ein Linienbus beim Wendemanöver über den Fahrbahnrand. Die Hinterachse rutschte eine Böschung hinab, die Bodenplatte setzte auf – schließlich ragte das Heck in die Fahrspur der Triestingtalbahn.
Die Feuerwehr wurde nach gescheiterten Befreiungsversuchen alarmiert. Kurz darauf traf die FF Pottenstein ein, Polizeibeamte aus Berndorf sicherten die Stelle. Die Bereichsalarmzentrale Baden ließ die Zugstrecke vorsorglich sperren, während die Fahrbahn blockiert blieb. Nach einer Lagebeurteilung entschieden die Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Fahrer, den Bus mit Rundschlingen behutsam zurückzuziehen.
Die Bergung gelang wortwörtlich auf Anhieb und der Streckendienst der ÖBB gab die Bahnstrecke wieder frei. Insgesamt wies der Autobus nur leichte, oberflächliche Schäden auf und setzte seine Fahrt mit Verspätung fort.
Nach der Straßenreinigung rückte auch die Feuerwehr mit den acht Mann wieder ins Feuerwehrhaus ein.