Österreich ist dem Lotto-Fieber verfallen, es geht Mittwochabend um 4,6 Millionen Euro. Wir haben den bereits zweiten Vierfach-Jackpot des Jahres. Der Ansturm ist groß: 3,8 Millionen Tipps werden abgegeben, es spielen etwa 700.000 Österreicher mit.
Ein Tipp bei 6 aus 45 kostet 1,50 Euro, es gibt leider 8.145.060 verschiedene Tipp-Kombinationen, die am Abend (18.48 Uhr, ORF 2) gezogen werden können. Jede dieser Möglichkeiten hat die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden.
Viele, die auf das große Glück hoffen, fragen sich: Wo stehen die Chancen besser, soll ich mir die Zahlen selber aussuchen, oder per Quicktipp (der Computer sucht per Zufall die Zahlen aus) spielen?
Vorab: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahlenkombination gezogen wird, ist immer gleich: 1 zu 8.145 Millionen.
Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt: Die Zahl der Quicktipp-Gewinner nimmt zu, je höher der Jackpot ist. Also: Etwa ab dem Vierfach-Jackpot – den wir jetzt haben – gewinnen öfter Menschen, die bei der Zahlensuche auf den Computer vertrauen.
Die Erklärung dafür kommt aus der Zentrale der Österreichischen Lotterien: "Bei Runden, in denen es um viele Millionen geht, machen viel mehr Menschen mit, die nur gelegentlich spielen und die tippen eher per Quicktipp." Deswegen ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass einer von denen gezogen wird.
Übrigens: Falls man selber tippen will, "Heute" hat die langjährigen Lotto-Statistiken durchforstet. Hier die Zahlen, die bisher am häufigsten gezogen wurden
In sogenannten "normalen" Runden, also ohne Mehrfach-Jackpot, tippen etwa 60 % per Normalschein