FPÖ attackiert Ludwig

Luxuswohnungen für Flüchtlinge werden zum Politikum

Erneuter Wirbel um einen Neubau für Flüchtlinge in Wien-Favoriten! Die FPÖ fordert Bürgermeister Ludwig (SPÖ) auf, alle Zahlen offenzulegen.
Newsdesk Heute
03.08.2026, 12:42
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Schauplatz Favoritenstraße 185: Dort steht ein Neubau mit 110 Wohneinheiten. Das Gebäude bietet seinen Bewohnern einiges an Komfort. In allen Wohnungen ist eine Klimaanlage vorhanden, es gibt auch Gärten und Balkone. Die Bewohner sind ausschließlich geflüchtete Personen – "Heute" berichtete.

Dies wurde durch ein Integrationsprojekt des Fonds Soziales Wien (FSW) und der Diakonie möglich gemacht. Zuvor hatte ein privater Hauseigentümer 900 bis 1700 Euro Miete für die Wohnungen verlangt, ehe sich die evangelische Sozialorganisation im gesamten Gebäude einmietete. Das Geld für Personal- und Sachkosten – rund 2,4 Millionen Euro seit 2025 – wird vom FSW gezahlt. Heißt: Das Projekt finanziert der Steuerzahler.

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FPÖ fordert Transparenz

Dieser Umstand sorgte nun auch für eine Reaktion der Stadtpolitik. Die Wiener FPÖ will wissen, wie sich die Geflüchteten die Mieten leisten können, wenn sich nur 15 Prozent der arbeitsfähigen Bewohner in einem Beschäftigungsverhältnis befinden. Wiens FPÖ-Obmann Dominik Nepp und der Favoritner FPÖ-Bezirksparteiobmann Stefan Berger betonten, dass die Bevölkerung ein Recht darauf habe zu erfahren, "ob und in welchem Ausmaß Steuergeld und öffentliche Mittel für dieses Projekt sowie die Wohnkosten herangezogen werden".

Hier erwarten sich die Freiheitlichen Antworten von Bürgermeister Michael Ludwig und Sozialstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ). Den Blauen zufolge müssten "sämtliche Förderungen, Mietzahlungen, Betriebskosten und weitere öffentliche Leistungen im Zusammenhang mit dem Projekt" offengelegt werden.

Des Weiteren orteten die FPÖ-Politiker hier einen "Schlag ins Gesicht aller Wiener, die jeden Tag aufstehen und in die Arbeit gehen". Ihnen zufolge würde "die Ludwig-SPÖ Millionen an Steuergeld in ein Wohnprojekt für Flüchtlinge" stecken, "während tausende Wiener Familien verzweifelt nach leistbarem Wohnraum suchen, jahrelang auf eine Gemeindewohnung warten oder in sanierungsbedürftigen Wohnungen leben müssen".

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.08.2026, 12:42