Orkanartige Böen haben in den vergangenen 24 Stunden weite Teile Österreichs durchgeschüttelt. Besonders heftig traf es Kärnten: Auf der Kölnbreinsperre (Österreichs höchste Staumauer) wurden laut Geosphere Austria Windspitzen von bis zu 134 km/h gemessen - der höchste Wert im ganzen Land, so die APA.
Auch in der Steiermark ging es windtechnisch ordentlich zur Sache. Am Schöckl wurden 131 km/h registriert, dicht dahinter folgt Rechnitz im Burgenland mit 118 km/h.
Mehrere Wetterstationen knackten sogar ihre bisherigen März-Bestwerte. Neue Rekorde gab es neben dem Schöckl auch in St. Radegund (106 km/h), am Katschberg (94 km/h), in Wörterberg und Friesach (je 93 km/h) sowie in Güssing (87 km/h) und Neumarkt (79 km/h).
Die aktuellen Messungen zeigen, wie außergewöhnlich stark die Sturmlage für diese Jahreszeit ist. Solche Windgeschwindigkeiten sind im März selten - und sorgen immer wieder für Schäden und gefährliche Situationen, warnen Wetterexperten.
Wie geht's mit dem Wetter weiter? Freitagnachmittag lockert die Bewölkung regional auf, sonst bleiben die Wolken dicht. Zeitweise gibt es Niederschläge. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 400 und 800 Meter Seehöhe. Der Wind weht im Osten und Südosten stark bis stürmisch, die Tageshöchsttemperaturen betragen 0 bis 8 Grad.
Auch am Samstag (28. März) dominieren im Osten meist die Wolken und in der ersten Tageshälfte ist mit Regen zu rechnen, oberhalb von 300 bis 700 Meter Seehöhe fällt Schnee.