Bei einem Strandspaziergang an der italienischen Adriaküste entdeckte eine Urlauberin im Sand eine Urne mit menschlicher Asche.
Der Fund ereignete sich in der Gemeinde Marina di Chieuti, im nördlichsten Teil der Region Apulien.
Bei den sterblichen Überresten handelt es sich um einen 80-jährigen Italiener, der längere Zeit in Deutschland gelebt hatte und dort auch eingeäschert wurde.
Auf der Urne befindet sich ein Hinweis auf ein deutsches Krematorium.
Der Fund wurde am Sonntag gemacht, als die Frau abseits der viel bevölkerten Strände allein spazieren ging, heißt es auf NTV. Sie informierte sofort die nächstgelegene Strandbar, die etwa 400 Meter entfernt lag.
Die Behörden prüfen nun zwei Szenarien, wie die Urne an den Strand gelangte: Entweder wurde sie bei einer Seebestattung in der Adria ausgesetzt und von der Strömung an Land getrieben, oder sie wurde illegal am Strand zurückgelassen.
Der Fall wird laut Bürgermeister Iacono ähnlich behandelt wie der Fund einer Leiche. Marina di Chieuti liegt am nördlichsten Punkt Apuliens und ist im Vergleich zu anderen Badeorten wie Rimini verhältnismäßig ruhig.